Am Freitag wurde es voll in der Eisdiele Lorenzo in der Donauwörther Reichsstraße. Niemand Geringeres als Dr. Markus Söder stand hinter dem Tresen und verteilte zusammen mit Landratskandidatin Claudia Marb Gratis-Eis an die Menschen vor Ort. Der Andrang vor der Eisdiele bewies, wie groß die Neugier der Leute auf den bayerischen Ministerpräsidenten ist.
Die Aktion fand statt im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung für die Stichwahl am 22. März, wenn sich zwischen Claudia Marb und Michael Dinkelmeier (Alles zur Kommunalwahl) entscheidet, wer als Nachfolger von Stefan Rößle den Posten des Landrats im Donau-Ries übernimmt. Geht es nach Dr. Markus Söder, ist die Wahl naturgemäß klar.
Söder: Marb hat Erfahrung und Kontakte
„Ich setze auf Claudia“, ließ er die mehrere Hundert Menschen umfassende Zuschauermenge wissen. „Ich will nochmal sehr dafür werben. Ich kenne sie, ich schätze sie. Sie ist eine Frau mit Herz und Verstand“, beschrieb er die CSU-Kandidatin. Zudem habe sie als stellvertretende Landrätin bereits viel Erfahrung gesammelt, bringe aber auch eine Menge neuer Ideen ein.
Ein weiterer Pluspunkt ist laut Markus Söder das Netzwerk, das Claudia Marb mitbringt. „Es geht um viele Projekte, die heute in der vernetzten Welt notwendig sind. Da ist es wichtig, dass man Leute in Berlin und München kennt, damit man weiß, wen man anrufen muss, wenn es um verschiedene Ideen oder Förderungen geht. Die Claudia weiß das, die Claudia kann das.“ Daher habe er eine klare Empfehlung für die Menschen im Landkreis: „Unsere Claudia wählen.“
Claudia Marb überrascht von Söder-Besuch
Eine Aussage, die Claudia Marb viel bedeutet, wie sie im Gespräch mit unserer Redaktion zugab: „Für mich bedeutet es Rückenwind. Vor allem die Stärkung, ich weiß, es steht jemand hinter mir. Daher hat es mich gefreut, dass er nochmal kommt. Ich hatte das nicht erwartet.“ Ob es einen positiven Effekt an der Wahlurne habe, könne sie nicht sagen. „Aber es sorgt dafür, dass viele Neugierige kommen und ins Gespräch kommen wollen. Daher hat es eine positive Auswirkung.“
Der Meinung schloss sich auch der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler an. „Es ist immer gut, wenn man den bayerischen Ministerpräsidenten auch mal live und persönlich erleben kann. Und er bringt als bayerischer Ministerpräsident positive Signale, deswegen ist es auch ein positiver Effekt, dass er heute da ist.“
Söder wirbt für mehr Optimismus
Neben der Wahlempfehlung für Claudia Marb warb Markus Söder auch für mehr Optimismus bei den Menschen. Natürlich könne man auch in Bayern vieles besser machen, gab der Ministerpräsident zu. Aber er sei kürzlich in Rheinland-Pfalz gewesen. „Die haben große Probleme mit Kriminalität und der Wirtschaft. Die liegen Lichtjahre hinter Bayern.“ Zwar koste es große Mühen, dass Bayern weiterhin so ein starkes Land bleibe, ließ er wissen. „Aber wir werden alles dafür geben, dass es so bleibt.“
Danach gaben der bayerische Ministerpräsident und Claudia Marb alles hinter dem Tresen der Eisdiele und versorgten die Menschen bei strahlendem Sonnenschein mit Gratis-Eis.