Diskussionsrunde

Donauwörther Schulen fordern Verbesserungen beim Schülertransport

Bild: Holger Hämmerlein
Gemeinsam trafen sich die Schulleitungen und Elternbeiratsvertreter der Donauwörther Schulen, um mit Landrat Stefan Rössle die schwierige Schülertransport-Situation zu besprechen. Die Verantwortlichen hoffen nun auf Verbesserungen.

Vertreter der Elternbeiräte und Schulleitungen mehrerer Donauwörther Schulen haben gemeinsam einen Appell zur Situation im Schülertransport an Landrat Stefan Rössle übergeben. In dem Schreiben werden die derzeitigen Probleme im Bahnverkehr, beim Schienenersatzverkehr sowie bei der Bussituation geschildert, die den Schulalltag vieler Familien erheblich beeinträchtigen. 

Der gemeinsame Aufruf macht deutlich, dass insbesondere überfüllte Busse, unzureichender Schienenersatzverkehr sowie teilweise ungünstige Abfahrtszeiten für Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung darstellen. Für viele Familien werde es dadurch zunehmend schwierig, einen verlässlichen und sicheren Schulweg zu organisieren. Auch für die Schulen selbst entstünden organisatorische Probleme, wenn zahlreiche Schülerinnen und Schüler verspätet zum Unterricht erscheinen und Leistungsnachweise in der ersten Unterrichtsstunde betroffen sind. Der Aufruf wurde Landrat Stefan Rössle sowie der zuständigen Teamleiterin im Landratsamt für die Schülerbeförderung, Frau Kargl, übergeben. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den zuständigen Stellen zeitnah Verbesserungen zu erreichen.

Organisation "Runder Tisch" und Hoffnung auf Verbesserung

Der Landrat sicherte in dem Gespräch zu, den Kontakt mit dem Donauwörther Oberbürgermeister Jürgen Sorré sowie den weiteren zuständigen Stellen herzustellen. Da einige Themen in den Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes und andere in den der Stadt fallen, soll ein gemeinsamer Runder Tisch organisiert werden.

An diesem Gespräch werden Vertreter des Landratsamtes, der Stadt Donauwörth, der Schulleitungen sowie der Elternbeiratsvorsitzenden teilnehmen. Ziel ist es, die bestehenden Probleme im Schülertransport gemeinsam zu analysieren und mögliche Lösungen zu erarbeiten. Der Termin für diesen Austausch soll nach derzeitiger Planung zwischen Ostern und Pfingsten 2026 stattfinden.

Gerade auch im Bezug auf den in 2029 anstehenden Zusammenschluss mit dem Augsburger Verkehrsverbund gilt es frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Mit dem gemeinsamen Aufruf möchten die Elternvertretungen und Schulleitungen die Anliegen vieler Familien aufgreifen und konstruktiv dazu beitragen, die Situation für die Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu verbessern. (dra)