Kommunalwahl 2026

Junge Union Donau-Ries strebt stärkere Beteiligung im Kreistag an

Beim Auftakt in den Kommunalwahlkampf 2026 mit Landratskandidatin Claudia Marb und Landtagspräsidentin Ilse Aigner, MdL waren auch Mitglieder der Jungen Union vertreten. Bild: Huckleberryking Media GmbH
Wie der Landkreis Donau-Ries in zehn oder zwanzig Jahren aussieht, entscheidet sich im Kreistag. Weil die dort getroffenen Beschlüsse langfristige Auswirkungen haben, setzt sich die Junge Union Donau-Ries dafür ein, dass junge Menschen künftig stärker in diesem Gremium vertreten sind.

Ein Blick auf die aktuelle Zusammensetzung zeigt den Handlungsbedarf: Zu Beginn der Wahlperiode 2020 waren nur fünf von 60 Kreisräten jünger als 37 Jahre. Heute liegt das Durchschnittsalter bei rund 58 Jahren, während die Bevölkerung im Donau-Ries im Schnitt etwa 44 Jahre alt ist. Für die Junge Union ist klar: Ein zukunftsfähiger Landkreis braucht eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven. Marco Pulci, Kreisvorsitzender der Jungen Union Donau-Ries, betont: „Wir stehen als junge Generation bereit, Verantwortung für unseren Landkreis zu übernehmen. Gemeinsam mit erfahrenen Kräften wollen wir den Erfolg im Donau-Ries fortsetzen und gleichzeitig für neue Impulse sorgen!“

Der jungen Generation eine Chance geben

Insgesamt treten 30 junge Kandidatinnen und Kandidaten an: 24 auf der Liste der Aktiven Liste/Junge Bürger und sechs auf der CSU-Kreistagsliste. Ihr Durchschnittsalter liegt bei rund 30 Jahren, knapp 30 Prozent sind Frauen. Markus Reichensberger, Vorsitzender der Aktiven Liste/Junge Bürger Donau-Ries e.V., erklärt: „Wir vereinen junge Menschen aus dem ganzen Landkreis, die als Fach- und Führungskräfte schon heute in vielen Bereichen Verantwortung tragen: im öffentlichen Dienst, im Bauwesen, in der Landwirtschaft, im Gesundheits- und Bildungssektor, in der Wirtschaft oder als Selbständige.“ Viele engagieren sich zudem ehrenamtlich, etwa in der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserwacht oder in Vereinen und sozialen Einrichtungen. Teresa Lill unterstreicht den generationenübergreifenden Anspruch: „Als ehemalige Vorsitzende des Kreisjugendrings Donau-Ries setze ich mich dafür ein, dass die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ernst genommen werden im Einklang mit den Bedürfnissen aller Generationen.“ Die Junge Union Donau-Ries hat einen Flyer veröffentlicht, der auch digital abrufbar ist auf der Internetseite des Kreisverbands.

Unterstützung für Claudia Marb

Die Junge Union Donau-Ries spricht sich zudem klar für Claudia Marb als neue Landrätin aus. Sie hat früh deutlich gemacht, dass sie die Zusammenarbeit der Generationen aktiv stärken und jungen Kreisrätinnen und Kreisräten eine starke Stimme geben möchte. Claudia Marb betont: „Es braucht die Mischung. Es braucht Männer und Frauen, aber vor allem Alt und Jung. Die Älteren haben die Erfahrung, aber die Jungen bringen neue Ideen ein. Und genau die brauchen wir, damit unser Landkreis weiterhin so erfolgreich bleibt.“ Für die Junge Union ist dies ein klares Signal für ein Miteinander statt eines Gegeneinanders der Generationen. Die inhaltlichen Schwerpunkte, die Claudia Marb setzt – eine starke Wirtschaft, gute Bildung und die Förderung des Ehrenamts – sind für junge Menschen im Landkreis besonders relevant und bilden zentrale Zukunftsthemen. (dra)