18. November 2019, 10:43

TSV Monheim hält die Klasse

Die Kämpfer für den Klassenerhalt (v.l.n.r.): Tim Leibiger, Jan Lederer, David-Alexander Dao, Florian Eder (Kampfrichter im Hintergrund), Sascha Wilhelm, Moritz Rese, Artjem Weimer, Lukas Schlotterer und Norik Friedel (es fehlen: Klaus Kirchberger und Julius Rabenstein). Bild: Peter Bullinger
Zum Klassenerhalt trug am Ende der letzte Wettkampf gegen die Mannschaft Exquisa Oberbayern tatsächlich gar nicht mehr bei, da parallel der Aufsteiger TV Bühl der TG Allgäu unterlegen war und somit leider den Weg zurück in die Drittklassigkeit gehen muss.

In Unterhaching unterlag derweil der TSV Monheim mit 60:26 klar dem Favoriten Exquisa Oberbayern und konnte zumindest ein gewonnenes Gerät mit ins Jurastädtchen nehmen.

Die Hausherren zeigten gerade an den ersten beiden Geräten ihre übermächtige Stärke, sodass auf Monheimer Seite nur Lukas Schlotterer am Boden 2 Scorepunkte holen konnte: 31:2 für Oberbayern nach zwei geturnten Geräten. An den Ringen nutze Norik Friedel einen der wenigen Fehler auf Seite der Oberbayern aus und brachte 5 Punkte aufs Monheimer Konto. Im letzten Duell legte Artjem Weimer trotz lädierter Schulter nochmal alles ins Zeug und konnte seinem Gegner weitere 3 Punkte abnehmen. Dennoch gingen leider auch die Ringe, wenn auch denkbar knapp, mit 9:8 nach München.

Nach der Pause erwischten die Monheimer den besseren Start, konnten einen missglückten Sprung der Gastgeber ausnutzen und gewannen somit das einzige Gerät des Abends mit 5:8. Im weiteren Verlauf konnten nur Artjem Weimer am Barren sowie Tim Leibiger am Reck nochmals Punkten, sodass am Ende Exquisa Oberbayern ungefährdet und verdient den Wettkampf gewann.

Der zwischenzeitliche Blick auf die Live-Zwischenstände der parallel stattfindenden Wettkämpfe brachte da bereits die Beruhigung, dass es auch den direkten Kontrahenten im Fern-Duell nicht besser erging, sodass sich die Tabelle bezüglich der Abstiegsposition nicht änderte. Der Klassenerhalt war damit besiegelt und somit konnten die Monheimer trotz Niederlage eine genügsame Rückreise antreten.

Ein besonderer Dank geht abermals an die mitgereisten Fans, die die Mannschaft in gewohnt lautstarker Manier bis zum Schluss unterstützten! (pm)