Sport

Vorfreude auf die Winterspiele

Das Sportteam Polsingen-Oettingen-Gunzenhausen bei den letzten Special Olympics Winterspielen 2020. Bild: Diakoneo
Diakoneo Sportteams aus den Regionen Polsingen-Oettingen-Gunzenhausen und Neuendettelsau fahren zu den Special Olympics Winterspielen in Bad Tölz.

Nach zwei Jahren Pause finden die nationalen Special Olympics Winterspiele in diesem Jahr wieder statt. Derzeit bereiten sich die Diakoneo Sportler auf ihre Teilnahme am Turnier in Bad Tölz vor, das am 23. Januar beginnt. Die Diakoneo Sportteams sind beim Turnier mit 13 Athleten und einer Athletin vertreten.

Bei den Special Olympics Winterspielen Bayern in Bad Tölz vom 23. bis 26. Januar gehen insgesamt 620 Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung an den Start. Unter ihnen sind drei Skilangläufer und sechs Schneeschuhläufer aus der Region Polsingen-Oettingen-Gunzenhausen. Zum ersten Mal nehmen die Schneeschuhläufer in diesem Jahr auch am Staffellauf teil. Aus Neuendettelsau treten zwei Sportler und eine Sportlerin im Ski-Langlauf an, zwei Sportler starten beim Ski-Sprint.

Anreisen werden alle Athleten einen Tag vor dem Turnier, um sich auf die Bedingungen vor Ort vorzubereiten. „Wir nutzen den Tag unter anderem, um die Ausrüstung zu testen und die Abläufe an der Strecke durzugehen“, erklärt Lisa Heydecker, Sportbeauftragte für die Region Polsingen-Oettingen-Gunzenhausen.

Da zu Hause nicht im Schnee trainiert werden kann, fokussiert sich die Vorbereitung auf Koordination, Ausdauer und Kraft. „Außerdem üben wir vor dem Turnier besonders viele Starts und die Abläufe im Staffellauf“, so Lisa Heydecker. Das Neuendettelsauer Team hat sich zusätzlich mit einer Trainingsfreizeit in St. Johann in Tirol vorbereitet. Da auch dort kaum Schnee lag, musste das Team eine präparierte Strecke im Umkreis nutzen. „Wir sind froh, dass wir trotz der schwierigen Wetterbedingungen auf Skiern trainieren konnten, gerade weil wir einen Newcomer im Team haben“, erzählt Andreas Kreuzer, Headcoach des Neuendettelsauer Teams.

Nachdem wegen der Pandemie die Winterspiele zwei Jahre nicht stattfinden konnten, gehen die Athleten besonders motiviert in das Turnier und hoffen, neben unvergesslichen Erinnerungen auch wieder einige Medaillen mit nach Hause zu nehmen. (pm)