Bereits zum 5. Mal in Folge organisierte der ADFC Donau-Ries eine Fahrraddemo in Donauwörth. Ziel ist es, zu Schulanfang mehr Aufmerksamkeit auf die Kinder auf ihrem Schulweg zu lenken und mehr Respekt im Straßenverkehr einzufordern.
Landrat Michael Dinkelmeier rückte in seiner Grußbotschaft die Bedeutung der risikofreien Alltagsmobilität unserer Kinder in den Mittelpunkt. Er bedankte sich bei allen, die sich immer wieder für dieses wichtige Ziel einsetzen. Außerdem verwies er auf die landkreisweite Aktion „Autofrei zu Kita und Schule“, an der sich in diesem Jahr über 10.000 Kinder beteiligen.
Albert Riedelsheimer überbrachte die Grüße von OB Sorré, der dieses Jahr nicht mitradeln konnte. Riedelsheimer sprach die Situation der Fahrradverbindungen in Donauwörth an. Es seien in den vergangenen Jahren bereits Verbesserungen vorgenommen worden. Die Verkehrssicherheit sei ein wichtiges Thema im Stadtgebiet und werde – auch im Hinblick auf die Landesgartenschau 2028 – mit großem Einsatz vorangetrieben.
Veranstalter hoffen in Zukunft auf mehr teilnehmende Kinder
Unter Polizeibegleitung ging es von der Gebrüder-Röls-Schule in Riedlingen zum TKSV (Türkischer Kultur- und Sportverein), wo verschiedene Spiele und Infostände auf die Teilnehmer warteten.
„Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung,“ zieht Steffen Reddel, 1. Vorsitzender des ADFC Donau-Ries Bilanz und bedankt sich bei allen Teilnehmern. Allerdings habe man sich mehr mitradelnde Kindern erhofft. „Wir wollen, dass unsere Kinder sicher zur Schule und wieder heimkommen. Dafür machen wir diese Fahrrad-Demo. Da hoffen wir für nächstes Jahr auf eine stärkere Beteiligung von Familien mit Kindern.“ (dra)