Am Mittwoch wurde in Kaisheim offiziell der Neubau der Weiherbachbrücke sowie der Ausbau der Kreisstraße DON 27 beendet und für den Verkehr freigegeben. Damit gibt es wieder eine direkte Verbindung zwischen dem Markt Kaisheim und den Ortsteilen Bernhardisiedlung, Hafenreut und Leitheim. „Wir haben eine tolle neue Straße hier, die von den Bürgerinnen und Bürgern wieder genutzt werden kann“, erklärte Kaisheims Bürgermeister Andreas Strobel in seiner Rede und fügte im Gespräch mit unserer Redaktion hinzu: „Die DON 27 war ein wichtiger Baustein im Straßennetz für Kaisheim.“
Auch Landrat Michael Dinkelmeier feierte die Einweihung der Straße in seinen Grußworten als „Meilenstein für die Marktgemeinde, aber letztlich auch im Gesamtgefüge für unseren gesamten Landkreis“. Besonders hob er hervor, dass mit der Maßnahme auch die Tragfähigkeit verbessert werden konnte, was „ein deutliches Upgrade“ bedeute. Zudem konnte im Rahmen dieser Baumaßnahme auch das Radwegnetz im Landkreis ausgebaut werden. „Umso mehr freut es mich, dass wir durch den Bau des Radweges eine weitere wichtige Verbindung hier im Landkreis schaffen konnten. Wir steigern dadurch deutlich die Attraktivität im Radnetz und erhöhen auch die Verkehrssicherheit.“
Günstige Förderbedingungen für den Ausbau
Insgesamt umfasste die Baumaßnahme eine Länge von 1.292 m Straße, wobei die Breite der Straße sechs Meter umfasst, der Geh- und Radweg kommt auf drei Meter Breite. Zudem trägt der Neubau der Weiherbachbrücke nun 60 Tonnen. Somit wurde ein wichtiges Anliegen des Landrats umgesetzt. „Wir sind verantwortlich für über 300 Streckenkilometer im Landkreis und die gilt es fortschrittlich zu sanieren.“
Der Baukostenanteil des Landkreises beläuft sich für den Straßenausbau sowie den Brückenneubau auf rund zwei Millionen Euro, hierfür gibt es einen Fördersatz von 60 Prozent. Der Markt Kaisheim musste sich mit 536.000 Euro für den Geh- und Radweg beteiligen, wovon 75 Prozent über Fördermittel gedeckt wurden. und auf den Markt Kaisheim nur 25 Prozent der Kosten entfielen. „Das ist für so ein Projekt ein aus meiner Sicht überschaubarer Betrag“, so Bürgermeister Andreas Strobel.
Insgesamt gliederte sich der Ausbau in drei Abschnitte. Von September bis Dezember 2024 wurde der Neubau der Brücke über den Weiherbach angegangen. Ab September 2025 bis November des gleichen Jahres stand der Ausbau der DON 27 samt Geh- und Radweg bis zur Bernhardisiedlung auf dem Programm, ehe abschließend von März 2026 bis in den Juli der Streckenabschnitt von der Justizvollzugsanstalt bis zum Ortsausgang ausgebaut wurde.