21. Februar 2017, 07:42

Bei Fendt-Caravan läuft es richtig gut

Die Fertigungsstraßen im Fendt-Caravan-Werk in Mertingen laufen auf Hochtouren. (Bild. Fendt Caravan) Bild: DRA
Wer die B2 von Asbach-Bäumenheim nach Mertingen fährt kommt unweigerlich auch an einem der größten Industriebetriebe im südlichen Landkreis vorbei. Die Fendt-Caravan GmbH produziert hier auf rund 30.000 qm, wie aus dem Namen schon zu entnehmen ist, Wohnwagen für die Segmente der Mittel-, Ober- und Luxusklasse.
Asbach-Bäumenheim/Mertingen –In den Geschäftsjahren 2012/2013 und 2013/2014 mußte auch Fendt-Caravan der europaweiten gesamtwirtschaftlichen Negativsituation Rechnung tragen. Der Wohnwagenabsatz brach in diesem Zeitraum um einen zweistelligen Prozentsatz ein und man rutschte unter die Gesamtabsatzmenge von 8.000 Stück im Jahr. In diesem Zuge waren Personaleinsparungen im Bereich der Leiharbeitskräfte die unausweichliche Folge.
„Diese Zeiten sind jetzt Gott sei Dank vorbei,“ so Thomas Kamm, Marketingleiter von Fendt-Caravan. „Das Geschäftsjahr 2015/2016 war das bisher erfolgreichste in der Firmengeschichte.“ Erstmals konnte das Unternehmen mehr als 9.500 Caravans verkaufen, der Umsatz kletterte auf 169 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg analog von knapp 550 Mitarbeitern im Jahr 2012 auf fast 700 im vergangenen Geschäftsjahr an. „Und die positive Entwicklung ist noch nicht vorbei,“ bilanziert Thomas Kamm.
Das spiegelt sich auch mit einem Blick auf die Arbeitszeit wieder. Tariflich vereinbart ist eigentlich eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden, aber mit dem Wohlwollen und der Unterstützung der Mitarbeiter, sowie der Rückendeckung durch die Gewerkschaft werden aktuell 42,5 Stunden Wochenarbeitszeit geleistet. „Wir laufen auf Hochtoren. Damit sind wir nahezu an unserer Kapazitätsgrenze angelangt“. Kamm deutet an, dass das Rekordergebnis aus dem vergangenen Jahr nochmals gesteigert werden könnte. „Damit profitieren wir von den Rahmenbedingungen, die im Moment für unsere Branche günstig sind.“ Zu diesen positiven Faktoren gehören die Zinspolitik, welche Investitionen und damit auch den Kauf von Wohnwagen interessant macht, als auch die Sorge um die weltpolitische Lage, die mit einem anhaltenden Trend zum Urlaub im eigenen Land oder in den traditionellen Urlaubsländern in Südeuropa einhergeht. Dies sind allerdings weiche Faktoren, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann. Dennoch freut man sich über die aktuell sehr positive Entwicklung.
Man darf also gespannt sein, welche zahlen von Fendt-Caravan bei der Pressekonferenz am Ende des Geschäftsjahres präsentiert werden
Matthias Stark
Matthias Stark , Donau-Ries-Aktuell

Geschäftsführer und Gründer. Immer direkt vor Ort wenn etwas passiert, auch in der Nacht. Verantwortlich für den Anzeigenvertrieb. Bespricht dienstliches gerne bei einem Arbeitsessen. Katzenliebhaber. Hat ein Faible für antike Holzmöbel. Bringt Tochter und Hund gerne mit ins Büro.

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