Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote im Donau-Ries gesunken

Bild: DRA
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth ist im Februar 2026 gesunken. Somit hat auch der Landkreis Donau-Ries positive Zahlen zu überbringen.

„Trotz der aktuellen konjunkturellen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt im Gebiet der Arbeitsagentur Donauwörth, der die Landkreise Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm umfasst, mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent insgesamt robust. Die Arbeitslosigkeit ist in jedem Landkreis gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Es konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, als neu hinzugekommen sind. Von den Arbeitgebern wurden im Februar wieder mehr Arbeitsstellen gemeldet. Auch die Ausbildungsbereitschaft der Firmen ist trotz der aktuellen Situation nach wie vor hoch“ fasst Silke Königsberger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, die aktuelle Situation am regionalen Arbeitsmarkt im Februar 2025 zusammen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Donau-Ries im Februar 2026 gesunken. 2.120 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 114 Personen weniger (- 5,1 Prozent) als im Januar, aber vier Personen bzw. 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 2,6 Prozent.

 

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.228 Personen (64 Personen weniger als im Vormonat, aber 67 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 892 Arbeitslose registriert (50 Personen weniger als im Vormonat und 63 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Donau-Ries wurden 42 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 696 Personen arbeitslos. Davon kamen 260 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit und 225 aus einer Aus- oder Weiterbildung. 804 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 213 eine Erwerbstätigkeit auf und 275 begannen eine Aus- oder Weiterbildung.

Gemeldete Arbeitsstellen

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 245 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (63 mehr als im Vormonat, aber 84 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in denBerufsbereichen Lagerwirtschaft, Verkauf, Metallbearbeitung, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Maschinen- und Anlagenführer, Maschinenbau, Bediener Hebeeinrichtungen, Berufe in der Steuerberatung, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW), Büro und Sekretariatskräfte.

Aktuell befanden sich damit 1.558 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Bei rund 78 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher. Dagegen sind nur rund 48 Prozent der Arbeitslosen Fachkräfte oder Spezialisten.

Die Lage am Ausbildungsmarkt

Seit dem Beginn des Berichtsjahres 2024/2025 von Oktober bis Februar meldeten sich im Landkreis 787 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung. Die regionalen Unternehmen haben bisher 1.389 Ausbildungsplätze gemeldet (124 Stellen bzw. 8 Prozent weniger als vor einem Jahr.

„Gerade jetzt nach dem Erhalt der Zwischenzeugnisse empfehle ich allen Jugendlichen, die im Sommer ihre Schulzeit beenden und noch keinen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative gefunden haben, mit unseren Berufsberaterinnen und Berufsberatern Kontakt aufzunehmen. Es gibt eine Menge an attraktiven Angeboten und wir unterstützen gerne in allen Fragen der Berufs- oder Studienwahl und beraten individuell und neutral“ so Königsberger. (dra)