Elektro-Innung

Gemeinsame Innungsversammlung fördert fachlichen Austausch

Von links: Stv. Obermeister Manfred Podersaunig, Stv. Obermeister Rolf Röttinger, Obermeister Franz Rebele, Michael Kotz, Philipp Bräutigam, Wolfgang Lachner – es fehlen Georg Eger und Ulrich Gerstner Bild: Christoph Schweyer
KI im Handwerk, Ausbildung und Neuwahlen standen bei der gemeinsamen Innungsversammlung der Elektro-Innungen Donau Ries und Dillingen im Mittelpunkt. Besonders gefragt bleibt der Beruf des Elektronikers.

Die Innung für Elektro- und Informationstechnik Dillingen sowie die Innung für Elektro- und Informationstechnik Donau-Ries haben ihre diesjährigen Innungsversammlungen erneut in gemeinsamer Form durchgeführt. Zahlreiche Mitglieder aus beiden Innungen nahmen an der Veranstaltung teil und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in Branche und Handwerk.

Zu Beginn der Veranstaltung stand ein gemeinsamer Vortrag zum Thema „KI-Einsatz im Berufsalltag“ auf dem Programm. Hierzu konnte ein zertifizierter KI-Coach begrüßt werden, der insbesondere kleine und mittlere Betriebe bei der Integration von KI-Lösungen unterstützt.

In einem äußerst interessanten und praxisnahen Vortrag wurde aufgezeigt, wie sich die Arbeitswelt durch Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen verändern wird. Insbesondere wurde deutlich gemacht, welche Chancen sich für Handwerksbetriebe ergeben und wie KI-Systeme sinnvoll in den betrieblichen Alltag integriert werden können. Gerade im Büro- und Verwaltungsbereich könnten viele Prozesse vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Anhand konkreter Beispiele verdeutlichte der Referent eindrucksvoll, wie moderne KI-Anwendungen bereits heute den Arbeitsalltag erleichtern und Betriebe unterstützen können.

Entwicklungen und Ausbildungssituation im Fokus

Im Anschluss an den gemeinsamen Teil führten beide Innungen ihre jeweiligen Versammlungen durch. Nach den Berichten der Obermeister über aktuelle Neuerungen innerhalb der Elektrobranche sowie Veranstaltungen und Entwicklungen auf Ebene des Fachverbandes informierten die anwesenden Vertreter der Berufsschulen über die derzeitige Ausbildungssituation und die Lage an den Berufsschulen.

Dabei wurde deutlich, dass der Beruf des Elektronikers weiterhin zu den beliebtesten Ausbildungsberufen innerhalb des Handwerks zählt. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sei hoch und die Perspektiven für junge Menschen in der Elektrobranche ausgezeichnet.

Anschließend stellte Geschäftsführer Christoph Schweyer die Jahresrechnungen des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie die Haushaltspläne für das Jahr 2026 vor. Beide Innungen stehen finanziell weiterhin stabil und solide da. Die Mitglieder konnten sich von einer geordneten und nachhaltigen Finanzsituation überzeugen.

Obermeister Rebele erneut ins Amt gewählt

Im Rahmen der Innungsversammlung der Elektro-Innung Donau-Ries standen zudem turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung. Obermeister Rebele stellte sich erneut zur Wahl und wurde in seinem Amt bestätigt. Neben dem amtierenden stellvertretenden Obermeister Manfred Podersaunig wurde mit Rolf Röttinger ein weiterer stellvertretender Obermeister gewählt. Er übernimmt das Amt des ausscheidenden stellvertretenden Obermeisters Joachim Sigg.

Darüber hinaus wurde mit Philipp Bräutigam ein weiteres junges Mitglied in die Vorstandschaft aufgenommen. Damit setzt die Innung bewusst auf eine gute Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen und stellt frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Innungsarbeit. Die beiden Innungen betonten abschließend die große Bedeutung der gemeinsamen Zusammenarbeit und des regelmäßigen Austausches innerhalb des Elektrohandwerks in der Region. (dra)