Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG hat im Rahmen ihrer Vertreterversammlung in der Alten Brauerei in Mertingen eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Die Veranstaltung fand im Juni unter dem Motto „Genossenschaften machen’s besser. Für Dich, für uns, für morgen.“ statt. Rund 160 Gäste blickten auf ein besonderes Jahr zurück: Die Vereinten Nationen hatten 2025 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt.
„Genossenschaften stehen für Werte, die heute wichtiger sind denn je“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Kopp. Sie seien keine Rechtsform aus einer anderen Zeit, sondern ein modernes und tragfähiges Geschäftsmodell, bei dem Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv gestalten. Dass dies von den Vereinten Nationen international gewürdigt wurde, begrüßte er.
Von einem „Jahr des Wandels“ sprach Vorstandssprecher Alexander Lehmann. Nachdem sein Vorgänger Michael Kruck im Herbst in den Ruhestand ging, war es für ihn und seinen neuen Vorstandskollegen Hubert Wöger die erste Vertreterversammlung im neuen Team. Doch nicht nur personell gab es einen Wandel: „Wir stehen heute an einem Wendepunkt im europäischen Zahlungsverkehr“, sagte Lehmann mit Blick auf den Start von Wero, einem neuen Zahlungsdienst nach europäischen Standards und damit einer Alternative zu PayPal.
Für Vorstand Hubert Wöger war die Vertreterversammlung die erste in neuer Funktion. Er verband diesen persönlichen Auftakt mit einem klaren Blick nach vorne: „Wir wollen die erfolgreiche Entwicklung der Bank fortführen und dabei wirtschaftliche Stärke, Kundennähe und regionale Verantwortung konsequent miteinander verbinden.“
Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes schloss die Bank ein erfolgreiches Geschäftsjahr ab. Mit einer Bilanzsumme von 1,99 Milliarden Euro und einem Bilanzgewinn von 1,34 Millionen Euro erzielte die Bank ein gutes Ergebnis. Das betreute Kundenvolumen erhöhte sich auf 4,88 Milliarden Euro, dies entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und verdeutlich das hohe Vertrauen unsere Kunden in die genossenschaftliche Beratung. Die Mitglieder profitieren von einer Dividende in Höhe von 3,5 Prozent, was einer Ausschüttung von insgesamt 552.770 Euro entspricht.
Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz der 310 Mitarbeiter. „Ohne sie wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, sagte Lehmann. Mit Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Kundennähe trugen sie maßgeblich zum Erfolg der Bank bei.
Im Rahmen der Veranstaltung fanden zudem die turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen statt. Es schieden zwei Mitglieder, Martina Mack und Peter Marx, aus dem Gremium aus. Diese stellten sich erfolgreich der Wiederwahl. Die Vertreterversammlung stellte den Jahresabschluss fest und entlastete Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig.
Der Aufsichtsrat würdigte die genossenschaftlichen Werte als ein bewährtes Erfolgsmodell für die Zukunft. „Die Stärke unserer Bank liegt in der Gemeinschaft. Unsere genossenschaftlichen Prinzipien bieten Stabilität und Sicherheit – für unsere Mitglieder, unsere Mitarbeiter und unsere Region“, so Thomas Kopp Aufsichtsratsvorsitzender abschließend. (dra)
Zahlen und Fakten
Mitarbeiter: 310 (davon 16 Auszubildende)
Filialnetz: 20 Standorte in den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen, davon:
- 1 ImmoService
- 1 VersicherungsService
- 5 SB-Geschäftsstellen/-Pavillon
- Insgesamt 28 Geldausgabeautomaten im Geschäftsgebiet
Mitglieder: 24.330 Kunden: 70.886 (inkl. Verbundpartner)
Bilanzsumme: 1,99 Milliarden Euro
Bilanzgewinn: 1,34 Millionen Euro
Betreutes Kundenvolumen (inkl. Kredite): 4,88 Milliarden Euro
Gezahlte Steuern: 5,3 Millionen Euro
Spenden und Sponsoring: 164.000 Euro