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23. August 2021, 08:26
Fußball

Neue Trainer in der Bundesliga 2021/2022

Bild: Unsplash / Emilio Garcia
In der angelaufenen Bundesligasaison 2021/2022 sind einige neue Trainer dabei. Und einige haben nur den Verein gewechselt. Das sind die neuen Trainer der Clubs in der 1. Bundesliga.

Das Hansi Flick seinen Job als Chef-Coach der Bayern-Elf aufgegeben hat, um Jogi Löw abzulösen und in Zukunft die Geschicke der DFB-Auswahl zu lenken, ist nicht der einzige spektakuläre Trainerwechsel dieser Saison. Auch an der Spitze der 1. Fußball Bundesliga drehte sich das Trainerkarussell ganz gewaltig.

Insgesamt haben sieben Bundesliga-Coaches ihre Plätze getauscht, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Unter
sportwette.net findet man alles Wissenswerte zu den Trainerwechseln dieser Bundesliga Saison und hier ein paar interessante Fakten zu Julian Nagelsmann, Jesse March, Marco Rose, Gerardo Seoane, Mark van Bommel, Steffen Baumgart und Oliver Glasner.

Wer kann den FC Bayern aufhalten?

Ob es in der Bundesliga Saison 21/22 tatsächlich gelingen wird, die Bayern auf ihrem Weg zum zehnten Titel in Folge aufzuhalten, das fragen sich Fans, Spieler, Medien, Funktionäre und die Veranstalter von Sportwetten gleichermaßen. Für den nächsten bayerischen Titelgewinn soll nun der 34-jährige Julian Nagelsmann sorgen, der die Nachfolge von Hansi Flick angetreten hat. Doch ihm bläst ein kräftiger Wind entgegen.

Als Herausforderer tritt an der Ligaspitze eine ganze Reihe Hochkaräter gegen ihn an, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Mitte Mai 2022 die Meisterschale der 1. Deutschen Fußball Bundesliga mit nach Hause zu nehmen. Neben dem FC Bayern München haben noch sieben weitere Top-Teams ihren Trainer gewechselt. Marco Rose übernimmt Borussia Dortmund und löst damit den Interimstrainer Edin Terzic ab. Mit seinem vorherigen Club Borussia Mönchengladbach beendete er die Spielzeit 20/21 auf dem 8. Tabellenplatz dieses Sports und verpasste somit die direkte Qualifikation für die großen internationalen Wettbewerbe. In der vergangenen Saison spielten die Borussen noch in der Champions League und erreichten dort sogar zum ersten Mal seit 1977 wieder das Achtelfinale, scheiterten dann allerdings an Manchester City. Nun hat sich Rose hohe Ziele für den BVB gesteckt. Der US-Amerikaner Jesse Marsch geht zum RB Leipzig und tritt dort in die Fußstapfen von Julian Nagelsmann. Er ist mit dem Verein bereits bestens vertraut. Als Co-Trainer war er schon in der Saison 18/19 bei den Leipzigern unter Vertrag, wechselte dann jedoch zum FC Red Bull Salzburg als Chef-Coach.

Jetzt ist der ehemalige Co-Trainer der US-Nationalmannschaft zurück. Er will mit dem RB nach dem Titel greifen und die Bayern „attackieren“. Dabei gibt er sich äußerst selbstbewusst: „Was ich einbringen kann, ist das Amerikanische in mir: Wir verspüren keinen Druck, wir haben keine Angst, wir können alles schaffen, es gibt keine Limits. Wir müssen es nur gemeinsam tun."

Bayer 04 Leverkusen wird jetzt von Gerardo „Gerry“ Seoane im Fußball fit gemacht. Der eidgenössische Coach trainierte in der vergangenen Saison noch den Berner Sport Club Young Boys – kurz BSC Young Boys – mit dem ihm das Erreichen der Schweizer Meisterschaft gelang. An diesen Erfolg will er in der Bayarena anknüpfen und den Club vom ewigen „Vizekusen-Image“ befreien. Adi Hütter verließ Eintracht Frankfurt nach drei erfolgreichen Jahren und trainiert nun den Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach, mit dem er wieder einen der ersten Tabellenplätze erreichen will. Die Wetten hierfür stehen ausgesprochen günstig. Oliver Glasner hat seine Nachfolge am Main angetreten und coacht jetzt Eintracht Frankfurt. Nach einem zweijährigen Gastspiel als Coach beim VfL Wolfsburg will er nun in Frankfurt vor allen Dingen auf die Jugend setzen. Seinen ehemaligen Posten beim Bundesligisten VfL Wolfsburg hat Mark van Bommel eingenommen. Der ehemals als „Aggressive Leader“ titulierte Niederländer hat sich viel vorgenommen, versprach jedoch, dass die Spieler keine Angst vor ihm haben müssten. Um den 1. FC Köln kümmert sich seit diesem Sommer Steffen Baumgart, der mit dem Club einen liga-unabhängigen Vertrag für die nächsten zwei Jahre abgeschlossen hat.