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22. September 2020, 08:41

Vorbeugung ist der beste Schutz vor Einbrüchen

Symbolbild Bild: pixabay
Die Gefahr Opfer eines Einbruchs zu werden, lässt sich mit vielerlei Maßnahmen deutlich senken. Ein Überblick über die wichtigsten Sicherungsmöglichkeiten bietet unser Artikel.

Ein Einbruch ist immer ein einschneidendes Erlebnis. Dabei geht es keineswegs nur um den teuren Verlust von Schmuck, Bargeld oder Laptop. Vielmehr verursacht der Umstand, dass sich unbekannte und zudem kriminelle Personen in der trauten Privatsphäre aufgehalten haben, im Nachhinein noch das traumatische Gefühl, nicht einmal in den eigenen vier Wänden sicher zu sein.

Das Einbruchsrisiko lässt sich jedoch gezielt senken. Wie ein im August erfolgter Einbruchsversuch in Hainsfarth zeigt, verhindern beispielsweise stabile oder gesicherte Türen den direkten Zugriff auf das persönliche Hab und Gut. Daneben gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, Einbrecher von ihrem kriminellen Vorhaben abzubringen oder auch einfach abzuschrecken.

Leichtsinn bietet ideale Einbruchsbedingungen

Fenster auf Kipp, nicht abgeschlossene Türen, offenstehende Hauseingangstore und Garagen sind die häufigsten Ursachen für Einbrüche. Diebe können sich so zum einen sehr leicht Zutritt verschaffen, zum anderen ist ein zügiger Zugriff auf Wertsachen und ein rasches Entkommen gewährleistet. Oft bedarf es nur eines größeren Schraubenziehers, mit dem ein Fenster mühelos aufgehebelt werden kann. Beim Verlassen des Wohnbereichs sämtliche Zugänge sorgfältig zu verschließen, ist daher ein absolutes Muss in Sachen Einbruchschutz.

Methoden der Abschreckung: Ferngesteuerte Technik und Sichtschutzrollos

Bewohnt wirkende Wohnbereiche wirken auf Einbruchstäter in aller Regel der Fälle abschreckend. Die Technik bietet mittlerweile so einiges, um auch bei Abwesenheit vorzutäuschen, dass jemand zu Hause ist. Per Zeitschaltuhr oder Smarthome-Technologien lassen sich sowohl TV-Geräte wie auch Beleuchtungssysteme ein- und ausschalten.

Zugleich sollte darauf geachtet werden, dass die Einsicht von außen durch einen entsprechenden Blickschutz behindert wird, beispielsweise mit Sichtschutzrollos. Diese erschweren es dem Täter zusätzlich die Lage einzuschätzen. Wer ein paar Tage oder längerfristig verreist, sollte allerdings darauf achten, dass die Fensterbehänge hin und wieder bewegt werden, da sonst erst recht der Eindruck erweckt wird, dass die Wohnung sich selbst überlassen ist. Auch Sichtschutzrollos können mittlerweile technisch aus der Ferne gesteuert werden.

Ein noch besserer Schutz ist es, wenn die Nachbarn während eines Urlaubes regelmäßig vorbeischauen, Rollladen und Lampen bedienen und zum Beispiel auch für einen stets geleerten Briefkasten sorgen.

Fachkundige Beratung zu Sicherungssystemen und Alarmanlagen

Tür-Zusatzschlösser, Scharnierseitensicherung, Panzerriegel, Fenstergitter oder Rollladensicherungen – es gibt eine Vielzahl an zusätzlichen Sicherheitssystemen, die einerseits den Aufwand für einen Einbruch erhöhen, andererseits den Täter auch schneller abschrecken. Um Sicherungen zu knacken, muss er nun sehr viel mehr Zeit mitbringen und kommt auch nicht umhin, Lärm zu verursachen, was er in einer eng besiedelten Wohngegend tunlichst vermeiden wird.

Welches Schlosssystem sich für den individuellen Schutz eignet, hängt unter anderem vom jeweiligen Tür- und Fenstertypen ab. Eine kompetente Beratung zu Schließsystemen und Alarmanlagen für den Landkreis Donau-Ries bietet die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Dillingen.

Für eine einwandfreie Funktionalität ist es wichtig, dass der Einbau von einem Fachbetrieb durchgeführt wird. Und: Vermieter müssen sich gerade bei der geplanten Montage von Schließanlagen zuvor die schriftliche Erlaubnis des Vermieters beziehungsweise der Hausverwaltung einholen.