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Angels auch ohne Schlott erfolgreich
Symbolbild (Bild: Pixabay)

Angels wollen nachlegen

Englische Woche, Teil zwei und die XCYDE Angels wollen nachlegen und auch den zweiten Sieg einfahren. An den Erfolg gegen Freiburg vom Mittwoch gilt es am Sonntag anzuknüpfen, wenn man die ChemCats im Ries zu Gast hat.

Nördlingen – Die Chancen auf eine doppelt erfolgreiche Woche stehen dabei gar nicht mal so schlecht. Bei den Chemnitzerinnen läuft die Saison bisher alles andere als rund und mit nur einem einzigen Sieg aus sechs absolvierten Partien bilden sie derzeit das Schlusslicht der Tabelle. Lediglich gegen die Flippo Baskets aus Göttingen konnten sie einen Heimsieg erkämpfen. So ungünstig die Lage der ChemCats im Moment auch sein mag, so ist den Nördlingerinnen natürlich daran gelegen, dass sich nichts an dieser Situation ändert, man die Gäste durch einen Sieg hinter sich lassen kann und sich selber in der vorderen Tabellenhälfte positionieren kann.

Betrachtet man den Kader der ChemCats, so erkennt man nur sehr wenige Gemeinsamkeiten mit den XCYDE Angels. Während bei den Nördlingerinnen im Sommer nur drei neue Spielerinnen verpflichtet wurden, haben die Verantwortlichen der Sachsen beinahe das gesamte Team um Trainerin Amanda Davidson ausgetauscht. Lediglich die beiden Nachwuchstalente Elea Gaba und Lucile Peroche sind als Eigengewächse der Katzen erhalten geblieben. Die Verantwortung liegt jedoch großteils bei den sieben internationalen Neuzugängen unter denen auch drei US-Amerikanerinnen sind. Im Gegensatz dazu steht die BG als einziger Verein in der Liga, der ohne Spielerinnen aus den USA antritt und bei dem eine 18-jährige Schülerin aktuell als Topscorerin geführt wird.

Eine auffällige Stärke der Chemnitzerinnen ist die Gefahr, die sie von der Dreierlinie ausstrahlen. San Diego-Girl Maya Hood sowie die Tschechin Andrea Andělová sind äußerst hochprozentige Werferinnen, die man niemals frei stehen lassen sollte. Unter den Körben agiert seit dieser Saison Jasmine Smith für die ChemCats, die vom Absteiger aus Halle wechselte und mit Klara Bradshaw die wohl größte Spielerin der Liga. Ein besonderes Spiel wird es sicher für Anni Mäkitalo, die mit Veera Pirttinen und Camilla Grönberg gleich auf zwei ihrer Kolleginnen aus der finnischen Nationalmannschaft trifft.

Dass es eine große Herausforderung ist und einige Zeit braucht, ein völlig neues Team aufeinander einzustellen, ist selbstverständlich und bei den Chemnitzern ist diese Aufgabe wohl noch nicht ganz gelöst. Diesen Zustand gilt es auf Seiten der Rieserinnen auszunutzen. Denn dass die ChemCats ein durchaus schlagbarer Gegner sind, wurde beim Fendt-Caravan-Cup bereits demonstriert, als man beim 68:53 den ersten Schritt Richtung Turniersieg machte. Hinsichtlich des Wochenendes kann man also guter Hoffnung sein, vor allem, wenn man wieder eine ähnlich ausgelassene Stimmung in der Halle hat wie es am Halloween-Abend der Fall war. Ein Selbstläufer ist das Match gegen Chemnitz allerdings sicher nicht. Ohne perfekte Vorbereitung und hundert Prozent Kampfkraft wird es auch gegen die sächsischen Katzen nicht gehen, zumal der Einsatz der am Mittwoch umgeknickten Sami Hill eher fraglich ist.

Tipp-Off ist am am Sonntag den 04.11 wieder zur üblichen Zeit um 16 Uhr in der Hermann-Kessler-Halle. (pm)

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