7. Juni 2024, 07:48
Hochwasser

Dank auch an die Hilfe von außerhalb: Von hier kamen die Rettungskräfte

Bild: Matthias Stark
Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer befinden sich im südlichen Landkreis Donau-Ries seit Tagen im Dauereinsatz, um in den betroffenen Gebieten zu helfen. Landrat Stefan Rößle bedankt sich bei allen Hilfskräften.

Sei es beim Befüllen von Sandsäcken, dem Bau provisorischer Deiche zum Schutz vor dem Wasser oder bei der Versorgung der Einsatzkräfte oder der Betroffenen: Die Solidarität im Landkreis ist ungebrochen groß, die Bürgerinnen und Bürger helfen sich in der Not. Doch auch von außerhalb der Region gibt es große personelle Unterstützung. Seit Beginn des Katastrophenfalls packten im Landkreis folgende auswärtige Einsatzkräfte mit an und tun das zum Teil auch immer noch:

- Fünf Züge des Hilfeleistungskontingents Standard aus Bayreuth, untergebracht in Nördlingen
- Hilfeleistungskontingent Betreuung und Verpflegung aus Bayreuth mit insgesamt 65 Personen, untergebracht in Monheim
- Hilfeleistungskontingent Pumpen aus dem Nürnberger Land, untergebracht in Monheim
- Hilfeleistungskontingent Wasserrettung aus Hessen mit drei Wasserrettungszügen und einem Betreuungskontingent, untergebracht in Nördlingen, Kleinerdlingen
- Hilfeleistungskontingent Wasserrettung aus Thüringen mit insgesamt 66 Personen, untergebracht in Harburg
- Die Bundeswehr mit verschiedenen Mannstärken mit dem Kreisverbindungskommando Donau-Ries sowie mit Kräften aus Dillingen, Volkach und Magdeburg

Landrat und Kreisbrandrat sagen Danke

Kreisbrandrat Heinz Mayr spricht allen Helferinnen und Helfern, ob haupt- oder ehrenamtlich seinen großen Dank für die Unterstützung aus: „Die Situation bleibt angespannt und weiterhin gilt im Landkreis Donau-Ries der Katastrophenfall. Schon jetzt ist aber klar, dass die Schäden zum Teil enorm sind und uns die Aufräumarbeiten noch lange beschäftigen werden. Dank des großartigen Einsatzes tausender helfender Hände konnten wir die Situation an vielen Brennpunkten soweit wie möglich entschärfen."

„Dank gilt in diesem Zusammenhang besonders auch den angeforderten Unterstützungskräften von außerhalb des Landkreises. Die Zusammenarbeit klappte ausgesprochen gut, deren Moral und Einsatzbereitschaft ist beispielhaft. Ohne deren Unterstützung wären die Schäden bei uns noch höher ausgefallen“ zeigt sich Landrat Stefan Rößle dankbar. (pm)