Für ihren besonderen Einsatz in der Verbraucherbildung werden auch in diesem Jahr Schulen in ganz Bayern als "Partnerschule Verbraucherbildung" ausgezeichnet. Insgesamt wurden 115 Schulen in Bayern ausgezeichnet, aus dem Landkreis Donau-Ries waren dies die Moll-Berczy-Mittelschule aus Wallerstein und die Donauwörther Hans-Leipelt-Schule.
Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden: "Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltigen Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm 'Partnerschule Verbraucherbildung Bayern' einen bedeutenden Beitrag."
Bayerns Kultusministerin Anna Stolz hebt hervor: "Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung, eröffnet Chancen und ist somit eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts einer zunehmend dynamischen Wirtschaftswelt mit vielfältigen digitalen Angeboten ist es unsere Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler zu souveränen und reflektierten Konsumentscheidern zu machen. Unsere bayerischen Partnerschulen Verbraucherbildung leisten hier Herausragendes: Sie holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern von Herzen. Die Auszeichnung als Partnerschule Verbraucherbildung ist eine verdiente Anerkennung dieses besonderen Einsatzes."
Projekt soll Verbraucherkompetenz stärken
Clever im Alltag – dafür brauchen Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung, kurz: Verbraucherbildung. Hier setzt das Projekt "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" an: Mit dem von Verbraucherschutz- und Kultusministerium gemeinsam getragenen Programm werden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ermutigt, kompetent und eigenverantwortlich im Verbraucheralltag zu handeln.
Durch verschiedene Projekte, Schulaktionen und Ausstellungen sollen Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich mit mindestens zwei Verbraucherthemen intensiver zu beschäftigen. Schwerpunkte der teilnehmenden Schulen in diesem Jahr waren unter anderem die Themen "Geld und Finanzen: Wir blicken durch!" und "Werbetricks? Wir checken's!". Ausgezeichnete Schulen erhalten neben einer Urkunde ein umfangreiches Auszeichnungspaket. 18 Schulen erhalten zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro für ihre besonders gelungenen Beiträge zum Wettbewerbsthema "Geld und Finanzen: Wir blicken durch!".
Bereits seit 2015 setzen sich Schülerinnen und Schüler bayerischer Schulen mit großem Engagement für die Verbraucherbildung ein. Initiiert durch das Bayerische Verbraucherschutzministerium sowie das Bayerische Kultusministerium und umgesetzt in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), ist das Programm Partnerschule fester Bestandteil der schulischen Verbraucherbildung in Bayern. (dra)