Am 05.08.2026, um 14.45 Uhr, erhielt eine Frau Mitte 70 aus dem Raum Harburg auf dem Festnetz einen Anruf einer bislang unbekannten männlichen Person. Der Anrufer gab sich fälschlicherweise als Polizeibeamter der Polizeiinspektion Rothenburg aus und behauptete, die Tochter der Seniorin habe an einem Zebrastreifen eine Frau mit einem Baby überfahren. Die Frau sei nun verstorben und die Tochter befinde sich bei der Polizei in Rothenburg in Haft. Zur Abwendung weiterer strafrechtlicher Maßnahmen verlangte der Täter eine Kautionszahlung in Höhe von 60.000 Euro.
Die Angerufene durchschaute den sogenannten Schockanruf sofort und gab keinerlei persönliche Daten oder Bankverbindungen preis. Es entstand daher keinerlei Vermögensschaden. Beamte der PI Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf banden- und gewerbsmäßigen Betrug sowie Amtsanmaßung ein. (dra)