Neue Praxis

Diagnostik auf höchstem Niveau: Das neue Radiologicum öffnet seine Türen

Bild: Matthias Stark
Nach nur acht Monaten Bauzeit eröffnet das Radiologicum sein neues Fachzentrum in der Kapellstraße in Donauwörth. Mit dem Neubau schafft die Praxis von Dr. Julia Dikopoulus, Dr. Dieter Müller und Dr. Florian Pachmayr nicht nur mehr Platz für moderne Diagnostik, sondern setzt auch ein deutliches Zeichen für den Gesundheitsstandort Donauwörth.

Wo sich bis vor kurzem noch leerstehende Gewerbegebäude und eine Brachfläche befanden, steht nun ein modernes Fachzentrum - mitten in der Donauwörther Innenstadt. So wird sich das Gebäude auch in die städtebauliche Entwicklung rund um die Landesgartenschau einfügen.  

Der Neubau und Umzug war notwendig geworden, weil der Mietvertrag für die bisherigen Praxisräume des Radiologicums in der Neudegger Alle, direkt beim Donauwörther Krankenhaus, ausläuft. Mit dem Neubau verfügt die radiologische Praxis nun über rund 700 Quadratmeter Fläche auf zwei Etagen. Im Dachgeschoss befindet sich die technische Infrastruktur. Für die Patientinnen und Patienten stehen außerdem 45 Parkplätze direkt am Gebäude zur Verfügung. 

Die neue Praxis überzeugt auch mit durchdachter Architektur: Großzügige Wartebereiche sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Mehrere Umkleidekabinen führen direkt zu den Untersuchungsräumen. Im Obergeschoss sind die Büros der Ärztinnen und Ärzte sowie Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter*innen untergebracht.  

Modernste Diagnostik für die Region

Besonders stolz ist das Team auf die neue, hochwertige Ausstattung. Neben einem modernen 1,5-Tesla-MRT und einem modernen CT wurde auch ein leistungsstarkes 3,0-Tesla-MRT installiert. „Der Porsche unter den MRT-Geräten“, freut sich Dr. Julia Dikopoulus, Fachärztin für Radiologie. Solche Hochleistungsgeräte seien meist nur in größeren Städten wie Augsburg oder München zu finden. Dikopoulus ist nicht nur gemeinsam mit ihren beiden Kollegen Dr. Dieter Müller und Dr. Florian Pachmayr Eigentümerin der Praxis, sondern auch Bauherrin des neuen Gebäudes.  

Die Praxis das gesamte Spektrum der ambulanten radiologischen Diagnostik an - von Magnetresonanztomografie (MRT) über Computertomografie (CT) und Mammografie bis zum digitalen Röntgen. Untersucht werden unter anderem Erkrankungen des Gehirns, der Prostata, der Leber oder des Herzens. „Mit unserem neuen 3-Tesla-MRT können wir eine deutlich höhere Bildauflösung und schnellere Untersuchungen gewährleisten“, erklärt Dr. Dieter Müller, Facharzt für Radiologie. Dank neuester Technik und könnten Erkrankungen wie Brustkrebs oder Prostatakrebs noch früher und präziser erkannt und behandelt werden.

Von der neuen Praxis verspricht sich das Team außerdem einen höheren Patientenkomfort und kürzer Wartezeiten. „Mir ist sehr wichtig, dass sich unsere ambulanten Patienten nicht wie in einem Krankenhaus fühlen. Die Patienten kommen mit Schmerzen und haben Sorgen - diese nehmen wir ernst. Sowohl bei der Untersuchung als auch durch eine angenehme Atmosphäre in der Praxis möchten wir dazu beitragen, dass sie sich gut aufgehoben fühlen“, so Dr. Florian Pachmayr, Facharzt für Nuklearmedizin.

Radiologicum Bild: Mara Kutzner

Täglich bis zu 200 Patientinnen und Patienten

„Wir machen die Diagnostik, nicht die Therapie“, betont Dr. Dikopoulus. Ihre Praxis sieht sie deshalb als wichtiges Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten sowie behandelnden Ärzt*innen und Therapeuten. Eine schnelle und präzise Diagnostik sei oft die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. In den neuen Räumlichkeiten könnten täglich 120 und 200 Patientinnen untersucht werden. Das Team umfasst inzwischen 24 Mitarbeiter*innen und vier Ärzt*innen. 

Klare Bekenntnis zum Gesundheitsstandort Donauwörth

Mit dem Neubau bekennt sich die Praxis langfristig zum Standort Donauwörth. Der zweite Standort in Nördlingen am Stiftungskrankenhaus bleibt weiterhin bestehen. „Wir sind sehr froh, in Donauwörth ein Zuhause gefunden zu haben“, sagt Dr. Julia Dikoupoulus. Ihr Wunsch ist es, die Stadt nicht nur medizinisch zu stärken. Die Gesundheitsversorgung sei ein wichtiger Baustein, das Donauwörth ein lebenswerter und liebenswerter Wohnort für die Bürger und Bürgerinnen bleibt, so die Ärztin.  

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