10. Februar 2019, 16:16

Die Narren ziehen durch Mertingen

Bild: Matthias Stark
Trotz wechselhaftem Wetter zogen rund 2.500 gut gelaunte Faschingsfreunde durch Mertingen. Die Straßen waren von weiteren tausenden Zuschauern gesäumt, welche den Umzug begleiteten.

Bereits ab 12:00 Uhr herrschte in Mertingen Ausnahmezustand. Rund um den Zehentplatz in der Ortsmitte versammelte sich die Narrenschar, um sich auf den Umzug einzustimmen. Pünktlich um 14:15 Uhr startete der rund 70 Gruppen umfassende Zug durch den Ort. Angeführt vom ausrichtenden Verein, den Faschingsfreunden Mertingen.

Der erste Umzug des Jahres lockte zahlreiche Besucher nach Mertingen. "Der Fasching beginnt dieses Jahr sehr spät. Die Menschen haben Lust und freuen sich darauf, dass es endlich los geht. Das sorgt natürlich für extra Besucher," so Präsidentin Corinna Wiedemann. 

Natürlich durfte bei dem Umzug auch mit der Kritik nicht gespart werden. So forderten die Auchsesheimer, Söder mit seinem Programm "Bavaria One" auf den Mond zu schießen. Auch die Baustelle des FC Mertingen, das neue Sportheim wurde auf die Schippe genommen. Ein weiterer Wagen beschäftigte sich mit dem Streit um die Verlegung der Mertinger Straße in der Nachbargemeinde Asbach-Bäumenheim.

Rund zwei Stunden dauerte der Umzug, vorbei an Rathaus und Kirche, ehe er auf einem Supermarktparkplatz in eine große After-Umzug-Party mit DJ und Auftritten mehrerer Gugga-Musiken überging.

Matthias Stark
Matthias Stark , Donau-Ries-Aktuell

Geschäftsführer und Gründer. Immer direkt vor Ort wenn etwas passiert, auch in der Nacht. Verantwortlich für den Anzeigenvertrieb. Bespricht dienstliches gerne bei einem Arbeitsessen. Katzenliebhaber. Hat ein Faible für antike Holzmöbel. Bringt Tochter und Hund gerne mit ins Büro.

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