17. November 2021, 15:36
Weihnachten

Corona: Diese Weihnachtsmärkte im Landkreis wurden bereits abgesagt

Der Romantische Weihnachtsmarkt in Nördlingen soll in diesem Jahr vom 26. November bis 23. Dezember 2021 stattfinden. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage stehen jedoch noch einige Fragezeichen hinter einer tatsächlichen Durchführung. Bild: Martina Grimm
In den vergangen Tagen sind die Corona-Zahlen auch im Landkreis Donau-Ries immer weiter gestiegen. Auch deshalb wurden bereits einige Weihnachtsmärkte in der Region abgesagt, andere befinden sich aktuell auf dem Prüfstand.

Nachdem in den vergangenen Tagen aufgrund der aktuellen pandemischen Situation bereits große Weihnachtsmärkte in Bayern, wie z.B. der Münchner Christkindlmarkt abgesagt werden mussten, haben sich auch einige Städte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries zu einer Absage entschieden. Andere hingegen stellen ihre Konzepte aktuell auf den Prüfstand. Wir haben für euch die aktuelle Lage zusammengefasst. 

Donauwörth: Trotz hoher Corona-Zahlen startet die Stadt Donauwörth am Wochenende mit dem beliebten DONwud in die Vorweihnachtszeit. Anders als bislang geplant, wird jedoch auf eine feierliche Eröffnung verzichtet. Für alle Interessierten gilt beim Besuch die 2G-Regelung und Maskenpflicht. Wie es an den kommenden Wochenenden weitergeht, ist hingegen noch völlig offen. "Wir werden die Lage nach dem ersten Wochenende noch einmal beurteilen, abwarten, was die Bundes- bzw. Landesregierung beschließt, und hoffen nicht noch absagen zu müssen", heißt es vonseiten der City Initiative Donauwörth, die für die Organisation des DONwud verantwortlich sind. 

Der Romantische Weihnachtsmarkt auf der Museumsinsel in Donauwörth befindet sich hingegen noch völlig in der Schwebe. Ob und in welcher Form der Weihnachtsmarkt stattfinden kann, wird wohl auch von den Erfahrungen abhängen, die die Stadt Donauwörth am Eröffnungswochenende des DONwud macht. 

Nördlingen: Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich die Stadt Nördlingen immer noch in der Planungsphase zum Romantischen Weihnachtsmarkt, der in der Zeit vom 26.11.2021 – 23.12.2021 ganztägig in der Nördlinger Innenstadt stattfinden soll. Eine finale Entscheidung, ob der Weihnachtsmarkt letztendlich stattfinden wird, soll noch diese Woche getroffen werden. Maßgeblich soll dabei auch das Bund-Länder-Treffen am Donnerstag sein. 

Wemding: Die Stadt Wemding hat sich hingegen auf der gestrigen Stadtratssitzung für eine Absage des Weihnachtsmarktes entschieden. "Wir prüfen aktuell noch, ob wir ein kleines Alternativprogramm auf dem Rathausplatz bieten können", erklärt Judith Strohofer, Leiterin der Tourist-Information Wemding. 

Oettingen: Ob der Christkindlesmarkt in Oettingen stattfindet, wird wohl in der morgigen Stadtratssitzung entschieden. 

Rain: Am gestrigen Abend haben sich die Fraktionssprecher der Rainer Stadtratsfraktionen zusammengefunden, um eine Entscheidung über die "Veranstaltung Schlossweihnacht" zu treffen. Am Ende wurde entschieden, dass die 12. Rainer Schlossweihnacht 2021 abgesagt wird. "Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidungsfindung war auch die nahezu bereits vollständige Auslastung der Intensivbetten im Landkreis Donau-Ries, welcher eine Durchführung der Schlossweihnacht nicht verantworten lässt", heißt es in einer Erklärung der Stadt Rain. 

Monheim: Auch in Monheim wird der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden. In Einvernehmen mit der Gewerbegemeinschaft ProGeMo wurde die Veranstaltung - die ursprünglich vom 16. - 18. Dezember hätte stattfinden sollen - aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage abgesagt. 

Harburg: Bereits vor einigen Tagen hat die Stadt Harburg beschlossen, dass der diesjährige kleine romantische Weihnachtsmarkt in der Egelseestraße abgesagt wird. 

Neben den bereits Genannten, gibt es im Landkreis noch viele weitere kleine Weihnachtsmärkte, wie z. B. in Kaisheim und Asbach-Bäumenheim, die bereits abgesagt wurden. In anderen Gemeinden und Städten wurden hingegen noch keine endgültige Entscheidungen getroffen. Vielerorts werden wohl auch die neuen Regelungen maßgeblich sein, die während des Bund-Länder-Treffens am Donnerstag, 18. November diskutiert werden.