Unter Federführung der KAB, Katholische Arbeitnehmer Bewegung Donau-Paar-Wörnitz hat sich in Donauwörth der Arbeitskreis Demokratie gebildet, um demokratische Werte zu stärken und sie gegenläufigen politischen Tendenzen gegenüberzustellen.
Unter dem Motto „Gesicht zeigen – Position beziehen“ plant dieser Arbeitskreis eine Fotoausstellung mit Fotos von Menschen, die klar Position beziehen für eine gelingende Demokratie als die beste aller Regierungsformen.
Dazu werden Portraitfotos gemacht von Menschen, die bereit sind, sich mit einem kurzen persönlichen Statement zum Thema Demokratie in einer öffentlichen Ausstellung zu zeigen.
Fototermine in Donauwörth und in Oettingen
Das Fotoprojekt richtet sich an Erwachsene oder Jugendliche. Die Ausstellung zielt auf konstruktive Eigenschaften, positive Errungenschaften und Werte der demokratischen Regierungsform. Zu den Portraitfotos werden kurze persönliche Statements der Beteiligten gesammelt und veröffentlicht.
Die Mitglieder des Arbeitskreises laden Menschen im Donau-Ries ein, sich sowohl mit einem Portraitfoto als auch einer Aussage über ihre persönliche Haltung zur Demokratie aktiv zu beteiligen. Sei es, dass die Teilnehmenden eine eigene Erfahrung demokratischen Handels beschreiben, Vorteile der demokratischen Regierungsform benennen oder für sie persönlich wichtige Elemente der Demokratie skizzieren.
Die geplanten Fototermine sind offen für jeden, und zwar am 10. Oktober 2026, 10 - 12 Uhr oder 10. Oktober 2026, 15 - 17 Uhr jeweils im Pfarrheim Riedlingen, Küsterfeldstraße 1 in Donauwörth und am 17.10.26, 10 - 12 Uhr, Kath. Pfarrheim Oettingen, Sonnengasse 11, Oettingen
Die Organisatoren sind sich darüber im Klaren, dass Mut und eine eindeutige Entscheidung nötig sind, um sich zur Teilnahme zu entschließen. Demokratie lebt von einer aktiven Beteiligung aller. Die Veranstalter wünschen sich, dass die Aktion vielen Menschen ins Bewusstsein ruft, welchen Wert unsere lange erkämpfte freiheitliche Lebensform hat.
Politische und soziale Fortschritte und Errungenschaften der letzten Jahrzehnte werden derzeit infrage gestellt. Demokratische Grundprinzipien wie Menschenwürde, gegenseitiger Respekt, Achtung vor den Grenzen des Anderen, Gewaltlosigkeit und Kompromissbereitschaft stehen auf dem Spiel.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine tiefe Spaltung der Gesellschaft. Aussagen einiger Politiker verschärfen diese Tendenz. Das Projekt will bewusst machen, dass jeder einzelne für sich und für politische Entwicklungen im Kleinen Verantwortung trägt. (dra)