Jugendarbeit

Neue Impulse für die Städtepartnerschaft durch internationale Jugendbegegnung

Bild: Stadtjugendpflege Donauwörth
Vom 1. bis 3. September reisten acht Jugendliche aus Donauwörth im Alter von 13 bis 18 Jahren gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Sorré in die österreichische Partnerstadt Perchtoldsdorf. Im Mittelpunkt der Begegnung stand die Frage, wie die langjährige Städtepartnerschaft künftig auch von jungen Menschen aktiv gestaltet und mit Leben gefüllt werden kann.

Die internationale Jugendbegegnung wurde von der Stadtjugendpflege Donauwörth im Rahmen der Offenen Jugendarbeit des Jugendcafés organisiert. Begleitet und pädagogisch betreut wurde die Gruppe von Franziska Grüner und Yasin Akyüz vom Team der Stadtjugendpflege. Bereits während der gemeinsamen Anreise entwickelte sich ein offener Austausch in entspannter Atmosphäre.

Am 2. September wurde die Donauwörther Delegation im Rathaus von Perchtoldsdorf von Bürgermeisterin Andrea Kö, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Marktgemeinde herzlich empfangen. Bei einem Rundgang erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Geschichte des Ortes und erfuhren mehr über die Entstehung und Entwicklung der Städtepartnerschaft. Ergänzt wurde das Programm durch einen kurzen Aufenthalt in Wien, der den Teilnehmenden zusätzliche Eindrücke von Kultur und Geschichte Österreichs ermöglichte.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Jugendlichen selbst. In gemeinsamen Gesprächen und Aktivitäten tauschten sie sich über Freizeitgestaltung, Beteiligungsmöglichkeiten und die Angebote für junge Menschen in ihren jeweiligen Städten aus. Dabei lernten sie die Jugendarbeit der Partnerkommune kennen, entdeckten zahlreiche Gemeinsamkeiten und knüpften erste persönliche Kontakte.

Ein sichtbares Zeichen dieser neuen Verbindung entstand im Rahmen eines kreativen Gemeinschaftsprojekts. Ausgehend von einem Stadtwappen gestalteten die Teilnehmenden vier Felder mit Zeichnungen, Symbolen und persönlichen Motiven. Themen wie die Donau, das Jugendcafé, die Mobile Jugendarbeit, Freizeitaktivitäten und individuelle Interessen fanden darin ihren Platz. Das gemeinsame Kunstwerk soll künftig im Jugendcafé Donauwörth in der Reichsstraße 22 ausgestellt werden und an den Beginn dieser besonderen Begegnung erinnern.

Die Jugendbegegnung bot den jungen Menschen die Möglichkeit, neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln, internationale Kontakte zu knüpfen und ihre eigenen Ideen und Sichtweisen einzubringen. Gleichzeitig wurde deutlich, welches Potenzial in einem regelmäßigen Austausch zwischen den Jugendlichen beider Partnerstädte steckt.
Die drei Tage in Perchtoldsdorf waren weit mehr als ein einmaliger Besuch. Gemeinsam mit der österreichischen Jugendarbeit und dem Verein TENDER, soll der Austausch verstetigt werden. In ferner Zukunft sind neue Treffen und Besuche geplant, um den Kontakt zwischen den jungen Menschen beider Partnerstädte auszubauen. So ist aus der langjährigen Städtepartnerschaft eine neue Verbindung entstanden, die von Jugendlichen getragen und weiterentwickelt wird. (dra)