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Fotos: Petra Plaum Viel zu lachen bot Petra Plaums (links) Kurzgeschichte, die aus der neuen Anthologie von Heike Abidi und Anja Koeseling "Wahnsinn Wartezimmer" stammt (Eden Books 2017). Wie auch (von links nach rechts) Helga Schäferling, Harald Metz, Günter Schäfer und Manfred Wiedemann las sie beim Günzburger Literatur- und Autoren-Verein aus eigenen Werken und vertrat so den Autorenclub Donau-Ries (Foto: privat)

Liebe, Mord und Medizin

Autorenclub Donau-Ries liest für den Günzburger Autoren-Verein

Günzburg/Donauwörth – Der Vorsitzende des Günzburger Literatur- und Autoren-Vereins, Manfred Enderle, hatte eingeladen – und der Autorenclub Donau-Ries sagte zu. So konnten am letzten Dienstag im März fünf Gäste im Restaurant Poseidon begrüßt werden. „Wir fangen mit Mord an und hören mit Krankheit auf“, fasste Helga Schäferling, die aus Donauwörth stammende Autorin vieler beliebter Aphorismen, das Programm des Abends zusammen.

„Mord“ bezog sich auf Günter Schäfers gerade veröffentlichten neuen Krimi „Drohnenflug“. Der Reimlinger Schriftsteller entführte sein Publikum in eine Welt voll Niedertracht und Spannung. Danach ergriff Manfred Wiedemann aus Asbach-Bäumenheim das Wort: In seiner Passage aus seinem neuen Buch „Spätes Glück in Kanada – Die Beichte – Kindheit eines Optimisten“ ging es unter anderem um den Traumberuf Pfarrer und die Macht der heimlichen Liebe. Lustig wurde es danach mit Petra Plaums Kurzgeschichte „Ehrlich wartet am Längsten“. Die Donauwörther Journalistin hat diesen Text über eine Patientin, die alle anderen aus dem Wartezimmer ihres Frauenarztes herausmobbt, für die Anthologie  „Wahnsinn Wartezimmer“ geschrieben (Hg.: Heike Abidi und Anja Koeseling). Harald Metz aus Fünfstetten schloss sich an, er stellte sein Buch „Weißer Sperling – Schwarzer Mann“ vor. Die Lebenserinnerungen seiner 1926 im oberschlesischen Oberglogau geborenen Mutter Otty Metz verfolgte das Publikum gebannt. Helga Schäferling rundete das Programm mit einigen warmherzigen, weisen Aphorismen ab.

Die anschließenden Gespräche zeigten dann, dass der Wunsch, gemeinsam statt einsam zu schreiben, offenbar verbindet: Die Chemie zwischen den Mitgliedern des Vereins und den Mitgliedern des Clubs stimmte, so ergaben sich noch lange angeregte Unterhaltungen. Jeder Donauwörther Gast durfte sich über ein Exemplar „Anthologie 2011. Gedichte und Geschichten“ freuen, die der Günzburger Literatur- und Autoren-Verein ihm schenkte. Am Montag, den 24. April um 19.00 Uhr steht der Gegenbesuch der Günzburger Autorinnen und Autoren in Donauwörth an – auf die Lesung im „Goldenen Hirschen“ in Donauwörth freuen sich alle Beteiligten. Wer beim Günzburger Verein vorbeischauen möchte, kann das immer am letzten Dienstag des Monats um 19.00 Uhr im „Poseidon“ in Günzburg tun. (pm)

 

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