26. März 2019, 11:46

Enorme Resonanz auf Blühprojekte des Landkreises

Bild: Donauries
Das Thema Umweltschutz und Artenvielfalt ist eines der Zukunftsthemen im Landkreis. Mit verschiedenen Projekten unterstützt der Landkreis das Anlegen von Blühflächen in privaten Gärten und auf öffentlichen Flächen.

Mit großem Erfolg, wie sich zeigt. Die im Rahmen der Aktion „Unser Landkreis blüht auf“ angebotenen Samentütchen und vom Landschaftspflegeverband (LPV) ausgegebenen Blühmischungen waren innerhalb kürzester Zeit bereits vollständig vergriffen. Insgesamt wurden vom Landkreis 12.500 Samentütchen und 20 kg Blühmischungen für größere Flächen ausgegeben. Hinzu kamen nochmals 60 kg Saatgut vom LPV für die Frühjahrsaussaat für eine Gesamtfläche von rund 4 Hektar. Dies zeigt deutlich, wie sehr die Diskussionen zum Bienenschutz die Menschen auch in unserer Region bewegen. Auch der private Garten spielt hier eine immer größere Rolle.

Landrat Rößle nimmt den Bienenschutz ernst

Landrat Stefan Rößle erklärt, dass er die Themen Artenvielfalt und Bienenschutz ernst nimmt. Durch unsere Projekte „Unser Landkreis blüht auf“, der Blühflächenvermittlungsstelle des LPV oder die Aufwertung von Grünstreifen entlang der Kreisstraßen werden wir zum Einen als Landkreis selbst aktiv und unterstützen zum Anderen aber auch die Bürgerinnen und Bürger, betont Landrat Rößle. Er freut sich, dass der Landkreis mit seinen Projekten zur Förderung des Schutzes von Bienen und anderen nützlichen Insekten mit beiträgt.

Da die Samentütchen und Saatmischungen für insektenfreundliche Blühflächen bereits nach ganz kurzer Zeit vergriffen waren, hat der Landkreis für die nächste Saison den Etat bereits kräftig aufgestockt, damit der Artenschutz noch kräftiger unterstützt werden kann.

Auch an Schulen und an den Straßen sollen mehr Blühflächen entstehen

In Zusammenarbeit mit dem LPV Donau-Ries wurden sukzessive alle lohnenden Flächen an den Kreisstraßen durch angepasste Pflegemaßnahmen aufgewertet oder mit Blühmischungen angesät. Um die Artenvielfalt auch längerfristig zu halten, werden diese Flächen nicht mehr gemulcht, sondern ein bis zweimal im Jahr gemäht. Dies wird zum Teil vom Landkreis selbst gemacht, an Landwirte vergeben oder durch Weidebetriebe erledigt. Neben den Liegenschaften an den Kreisstraßen werden auch die Flächen rund um die Verwaltungsgebäude und Schulen hinsichtlich ihrer extensiven Bewirtschaftung geprüft und umgewandelt. Allein an der Knabenrealschule Heilig Kreuz in Donauwörth wurden letztes Jahr über 1 ha intensiv gemähter Rasen in extensive Blumenwiesen umgewandelt. (pm)