Trotz schweißtreibender Temperaturen war ein zahlreiches Publikum am vergangenen Mittwoch der Einladung aller musikalischen Ensembles des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen gefolgt. Mit epischer Filmmusik, exotischen Rhythmen und bekannten Songs begeisterten die Musikerinnen und Musiker dabei in der vollbesetzten Aula.
Schulleiterin blickt voller Stolz auf das Sommerkonzert
Schulleiterin Dr. Renate Rachidi freute sich in ihrer Begrüßung über das große Interesse und versprach ein wirklich lohnenswertes Konzert. Dass sie damit nicht zu viel versprochen hatte, zeigte bereits das Streicher-Ensemble, das unter der Leitung von Andreas Nagl mit Stücken aus „Tunes for my String Quartet“ von Sheila M. Nelson einen stimmungsvollen Auftakt bildete.
Anschließend entführten der Chor sowie der Oberstufenchor, geleitet von Silke Keßler, das Auditorium nach Afrika, indem sie mit „Fuge aus der Geographie“, „Mungo Ibariki Afika“, „Deep in the earth the stone has ist birth“, „My fairy King“ und „Africa“ begeisterten. Untermalt wurde diese Reise mit einer Bild-Präsentation.
Ebenso mitreißend gestaltete sich die „Anrufung der Gottheit Ogum“, das von der Percussion-Gruppe unter dem Dirigat von Jutta Schidlo präsentiert wurde. Der Gott Ogum wird als Krieger für das Gute, als Gott des Metalls, des Reichtums, Glücks, der Energie und der Jugend mit Trommelritualen verehrt, die das Ensemble, ergänzt um zwei Saxophone, präsentierte.
X-Large-Orchester zieht das Publikum in den Bann
Nach der Pause nahm ein echtes X-Large-Orchester die Bühne ein, das die Bezeichnung bereits ob seiner reinen Größe verdiente. Zugleich hatten sich die Musikerinnen und Musiker unter dem Dirigenten Andreas Nagl mit Auszügen aus „Lord oft he Rings – The Fellowship of the Ring“ sowie einem Medley aus „Lord of the dance“ eine große musikalische Herausforderung vorgenommen. Diese meisterten sie exzellent, so dass das Publikum zu Recht einen tosenden Applaus spendete.
Krönender Abschluss mit Bigband und breiter Applaus
Das Konzert wurde schließlich mit einem Auftritt der Bigband, ebenfalls von Andreas Nagl geleitet, abgerundet. Das Repertoire umfasste dabei ein abwechslungsreiches Programm vom energiegeladenen „Tank“, dem Klassiker „25 or 6 to 4“ über das Swing-Stück „Pennylvania 6-5000“, den Jazzstandard „All of me“ sowie dem ungewöhnlichen „Blue Rondo à la Turk“ bis hin zum modernen Arrangement von „Now What“ sowie dem berühmten Swing-Klassiker „Sing, sing, sing“.
Entsprechend groß fiel am Ende der Applaus aus, mit dem das begeisterte Publikum alle Musikerinnen und Musikern sowie die verantwortlichen Lehrkräfte belohnte. Schulmusik kann auf einem enorm hohen Niveau stattfinden, was die Ensembles des THG mit diesem Konzert wieder einmal gezeigt haben. (dra)