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Gesundheitstipp

So kommen wir gesund durch die kalte Jahreszeit

Symbolbild. Bild: pixabay
Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, an den Infektionsschutz zu denken

Kaum sinken die Temperaturen, beginnt sie wieder: die Zeit der laufenden Nasen, kratzenden Hälse und überfüllten Wartezimmer. Während viele Menschen den Herbst genießen, nutzen Viren die kalten Monate als ideale Gelegenheit zur Verbreitung. Experten rechnen in der bevorstehenden Infekt-Saison erneut mit zahlreichen Erkrankungen durch Grippe-, Erkältungs- und andere Atemwegsviren. Die AOK Donau-Ries rät deshalb dazu, den eigenen Gesundheitsschutz jetzt besonders in den Blick zu nehmen. Denn schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren.

„Viele Menschen denken bei einer Erkältung zunächst an ein paar unangenehme Tage auf dem Sofa. Tatsächlich führen Infektionskrankheiten jedoch jedes Jahr zu zahlreichen Ausfällen in Betrieben, Schulen und Familien. Wer frühzeitig vorsorgt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld“, sagt Jonas Landes, Teamleiter Markt und Gesundheit der AOK Donau-Ries.

Warum Infektionskrankheiten im Herbst und Winter häufiger auftreten

Die Gründe dafür sind vielfältig. Einerseits verbringen Menschen in den kühleren Monaten deutlich mehr Zeit in Innenräumen. Dort treffen viele Personen auf engem Raum zusammen, wodurch sich Viren leichter verbreiten können. Andererseits trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus. Diese stellen jedoch eine wichtige natürliche Schutzbarriere unseres Körpers dar. Werden sie geschwächt, haben Krankheitserreger leichteres Spiel.

Hinzu kommt, dass viele Infektionen bereits ansteckend sind, bevor erste Symptome bemerkt werden. Ein kurzer Händedruck, ein gemeinsamer Aufenthalt im Büro oder ein Treffen im Freundeskreis können ausreichen, damit sich Viren weiterverbreiten.

Besonders betroffen sind neben Kindern und Jugendlichen auch ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Für sie kann eine echte Grippe nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gesundheitlich belastend werden.

Grippe ist mehr als eine starke Erkältung

Viele Menschen verwenden die Begriffe Grippe und Erkältung synonym. Medizinisch betrachtet handelt es sich jedoch um unterschiedliche Erkrankungen. Während eine Erkältung meist schleichend beginnt und oft mit Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen einhergeht, tritt die echte Grippe häufig sehr plötzlich auf. Typisch sind plötzliches hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, ausgeprägte Müdigkeit und ein deutliches Krankheitsgefühl.

„Wer schon einmal eine echte Grippe hatte, kennt den Unterschied. Betroffene fühlen sich oft innerhalb weniger Stunden regelrecht ausgebremst. Deshalb ist Vorbeugung gerade in den Herbst- und Wintermonaten so wichtig“, erklärt Jonas Landes.

Eine Erkrankung bedeutet dabei nicht nur eine Belastung für die Betroffenen selbst. Auch Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie die Gesundheitsversorgung werden dadurch zusätzlich beansprucht. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang miteinander.

Gesundheitsbewusstsein beginnt im Alltag

Ein wirksamer Infektionsschutz setzt nicht erst bei Krankheit ein. Vielmehr sind es die täglichen Gewohnheiten, die einen entscheidenden Unterschied machen können.

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt das allgemeine Wohlbefinden und unterstützt die körperliche Fitness. Bereits ein täglicher Spaziergang kann helfen, aktiv zu bleiben. Ebenso wichtig sind ausreichend Schlaf und Erholung. Während des Schlafs regeneriert sich der Körper und das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren.

Auch eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Wer regelmäßig trinkt, unterstützt zudem die Schleimhäute dabei, ihre Schutzfunktion aufrechtzuerhalten.

Rücksichtnahme schützt die Gemeinschaft

Neben dem Schutz der eigenen Gesundheit steht auch die Verantwortung gegenüber anderen im Mittelpunkt. Wer Krankheitssymptome bemerkt, sollte möglichst zu Hause bleiben und auf unnötige Kontakte verzichten. Gerade in Zeiten hoher Infektionszahlen kann dies helfen, Ansteckungsketten zu unterbrechen.

Darüber hinaus sind regelmäßiges Händewaschen und eine gute Husten- und Niesetikette nach wie vor bewährte Maßnahmen. Bereits einfache Verhaltensweisen können dazu beitragen, die Verbreitung von Krankheitserregern deutlich zu reduzieren.

„Infektionsschutz ist keine reine Privatsache. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, vulnerable Menschen in seinem Umfeld zu schützen. Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein sind dabei wichtige Bausteine einer gesunden Gemeinschaft“, so Landes.

Prävention lohnt sich

Die AOK Donau-Ries empfiehlt, das Thema Gesundheit nicht erst dann ernst zu nehmen, wenn die ersten Krankheitssymptome auftreten. Wer frühzeitig vorsorgt, kann das Risiko für Infektionen verringern und gut vorbereitet durch die Erkältungs- und Grippesaison kommen.

Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund. Oft reichen bereits kleine Veränderungen im Alltag aus, um die eigene Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Entscheidend ist, konsequent zu bleiben und den Schutz der eigenen Gesundheit als langfristige Aufgabe zu verstehen.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen beruflich, familiär und gesellschaftlich stark eingebunden sind, gewinnt Prävention zunehmend an Bedeutung. Jeder vermiedene Krankheitstag bedeutet nicht nur einen Gewinn an Lebensqualität, sondern auch mehr Energie für Familie, Beruf und Freizeit.

Die AOK-Herbstformel: 5 einfache Schutzschritte für den Alltag

  1. Hände regelmäßig und gründlich waschen: Mit Wasser und Seife für mindestens 20 Sekunden. Besonders nach dem Heimkommen, vor dem Essen und nach dem Naseputzen.
  2. Abstand halten, wenn Krankheitssymptome auftreten: Wer sich krank fühlt, sollte Kontakte reduzieren und dem Körper Zeit zur Erholung geben.
  3. Räume regelmäßig lüften:  Frische Luft hilft dabei, die Konzentration möglicher Krankheitserreger in Innenräumen zu reduzieren.
  4. Immunsystem stärken: Ausreichend Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Flüssigkeit unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte.
  5. Rücksicht auf Mitmenschen nehmen: Beim Husten oder Niesen die Armbeuge verwenden und bei Erkrankung verantwortungsbewusst handeln.

Mit Aufmerksamkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme und einfachen Schutzmaßnahmen lässt sich das Risiko für Grippe und andere Infektionskrankheiten deutlich reduzieren. Die AOK Donau-Ries wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen gesunden, aktiven und möglichst infektfreien Herbst und Winter

Dieser Artikel wurde uns von einem Partner zur Verfügung gestellt und ergänzt das redaktionelle Angebot von Donau-Ries-Aktuell. Der Inhalt muss nicht zwangsläufig mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen und ist eine bezahlte Werbepartnerschaft.