Der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V. (AWO Schwaben) übernimmt die Trägerschaft des Kinderhauses Donauwörth vom AWO Kreisverband Donau-Ries. Betreuungsangebote werden in bewährter Qualität fortgeführt, alle Mitarbeiter*innen werden übernommen.
Der AWO Kreisverband Donau-Ries stellt wichtige Weichen für die kommende Zeit. Auf der außerordentlichen Kreiskonferenz am 27. Februar haben die Delegierten der Donau-Rieser AWO mit großer Mehrheit beschlossen, die Trägerschaft des Kinderhauses Donauwörth dem Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V. (AWO Schwaben) zu übergeben. Damit ist die Perspektive für das Kinderhaus gesichert. Die tägliche Arbeit im Kinderhaus läuft stabil weiter und die hohe Qualität der Betreuung bleibt bestehen.
Der stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Frederik Hintermayr erklärt: „Die Arbeiterwohlfahrt hat in unserer Region eine starke Tradition als sozialpolitische Stimme, die sich für gerechte Lebensbedingungen einsetzt. Unsere Ortsvereine tragen diese Aufgabe mit großem Engagement. Zahlreiche Mitglieder bringen sich mit Herz und Zeit ein und machen die AWO zu einem verlässlichen Ansprechpartner im Landkreis. Zur AWO-Erfolgsgeschichte gehört das Kinderhaus in Donauwörth. Mit seinem kontinuierlichen Wachstum ist auch seine Bedeutung für die Region deutlich gestiegen. Aus dieser Entwicklung erwächst Verantwortung. Dieser Verantwortung werden wir mit einer Übergabe der Einrichtung an unsere Bezirksebene gerecht. Dort stehen starke fachliche Strukturen bereit, die dieser wichtigen Einrichtung weitere Stabilität geben. Die Entscheidung ist ein klares Bekenntnis für die Zukunft des Kinderhauses und schafft Sicherheit für die Beschäftigten der Einrichtung sowie für die Familien, die uns ihr Vertrauen schenken.“
Integration in starkes Netz – stabile Perspektive
Brigitte Protschka, Präsidentin der AWO Schwaben, begrüßt die Entscheidung: „Der Bezirksverband nimmt den Auftrag, die Trägerschaft des Kinderhauses zu übernehmen, an. Wir betreiben rund achtzig Einrichtungen und Dienste in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Behindertenhilfe und Gesundheitshilfe. Dazu zählen auch 36 Kindertageseinrichtungen. Das Kinderhaus Donauwörth fügt sich gut in dieses starke Netz ein. Wir setzen alles daran, dass die Einrichtung eine stabile Perspektive erhält.“
Der Vorstandsvorsitzende der AWO Schwaben, Dieter Egger, betont: „Wir arbeiten eng mit den Verantwortlichen des Kreisverbandes zusammen, damit die betreuten Kinder und deren Familien spüren, dass das Kinderhaus weiterhin aus der Region heraus wirkt und nah an den Menschen bleibt. Auch den formalen Trägerwechsel werden wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Kreisverband sowie auf Augenhöhe mit den Beschäftigten der Einrichtung vollziehen.“
Sowohl die Präsidentin der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt, Brigitte Protschka, als auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Frederik Hintermayr machten vor Ort deutlich, dass der langjährige AWO-Kreisvorsitzende Heiner Kopriwa die Einrichtung mit viel Herzblut aufgebaut und über viele Jahre geprägt habe. Kopriwas Engagement habe die Grundlage für das Wachstum und die hohe Qualität der Einrichtung geschaffen. „Heiner Kopriwa gebührt großer Dank und Anerkennung für seinen außergewöhnlichen Einsatz für die Arbeiterwohlfahrt und die Familien im Donau-Ries“, so Protschka abschließend. (dra)