13. Januar 2020, 13:09

Gelungener Auftakt der SPD-Wahlversammlung

Hinten von links: Bürgermeisterkandidat Thomas Heydecker, Fraktionsvorsitzenden Robin Bhattacharyya, Ortsvereinsvorsitzende Martina Krommrei und Georg Wiedemann, der zur Kreistagswahl referierte Bild: Matthias Habicht
Über einen gelungenen Auftakt der Wahlversammlungen in den Ortsteilen freute sich der Oettinger SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Heydecker in Heuberg. Nicht zuletzt Dank der im Vorfeld der Versammlung erfolgten Hausbesuche konnte Thomas Heydecker zahlreiche Heuberger begrüßen, die ihn und die SPD-Stadtratskandidaten näher kennenlernen wollten.

Zunächst stellte Thomas Heydecker sich und sein Wahlprogramm vor und betonte, dass er für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz stehe. „Geplante Vorhaben müssen frühzeitig öffentlich diskutiert werden, damit auch die Ideen der interessierten Bürgerschaft tatsächlich in den Entscheidungsprozess einfließen können“, so der SPD-Bürgermeisterkandidat, der die außerordentliche Bürgerversammlung im Fall des Hotels Krone erst einen Tag vor der finalen Abstimmung im Stadtrat als abschreckendes Beispiel nannte: „Ich möchte Politik nicht nur für, sondern vor allem auch mit den Bürgerinnen und Bürgern machen. Dazu gehört die breite Diskussion in der Öffentlichkeit und nicht nur die Verkündung von vollendeten Tatsachen“.

Breit gefächertes Kandidatenteam

Im Anschluss an seine Vorstellung ging Thomas Heydecker auf die SPD-Stadtratsliste ein: „Unser Kandidatenteam ist breit gefächert und bringt Erfahrungen aus allen Lebensbereichen mit, von der jungen Mutter bis zu der erfahrenen Urgroßmutter, von der zugezogenen EU-Bürgerin bis zum gebürtigen Oettinger, vom Handwerker bis zum IT-Berater, von der Maschinenbedienerin bis zum Ingenieur, vom Krankenpfleger bis zum Arzt, vom Parteilosen bis zum langjährigen SPD-Mitglied, vom Newcomer bis zum bewährten Stadtrat.“

Rege Diskussion

Bei der regen Diskussion mit den Heuberger Bürgerinnen und Bürgern zeigte sich, dass Initiativen der Stadt, wie beispielsweise das Kommunale Förderprogramm zur Innenstadtbelebung und zur Stärkung der Innenentwicklung, das auf einen SPD-Antrag vom 17. Oktober 2015 zurückgeht, breiter bekanntgemacht werden müssen.

Ferner hob der SPD-Bürgermeisterkandidat hinsichtlich der Krone hervor, dass sich die Stadt jetzt nicht auf den Fördermillionen ausruhen könne, sondern auch die Zeit nach der Sanierung aktiv angehen müsse, und beispielsweise das Betreibermodell diskutieren und auf Pächtersuche gehen müsse. Denn was nütze eine sanierte Krone, wenn der dauerhafte Betrieb nicht nahtlos anschließe, weil die entsprechenden Weichen wieder einmal zu spät gestellt werden. Auch der Prozess der Krone müsse aktiv gestaltet und nicht nur verwaltet werden. (pm)