Kommunalwahl 2026

PWG Asbach-Bäumenheim setzt auf Aufbruch und Zusammenarbeit

Bild: PWG Asbach-Bäumenheim
Die PWG Asbach-Bäumenheim wirbt für enge Zusammenarbeit von Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister sowie klare Prioritäten bei Infrastruktur, Ehrenamt und Finanzen. Sie sind bereit für die Kommunalwahl.

Bei ihrer letzten Wahlversammlung vor den Kommunalwahlen am 8. März 2026 hat die PWG ihren Bürgermeisterkandidaten Florian Mittler und zentrale politische Ziele vorgestellt. In Anlehnung an die Tradition des Politischen Aschermittwochs stand die Veranstaltung unter dem Motto der Standortbestimmung und des Aufbruchs, allerdings bewusst ohne scharfe parteipolitische Töne.

Inhaltlich rückte die Wählergemeinschaft vor allem kommunale Zukunftsthemen in den Fokus. Geplant sind Investitionen in Straßen, Radwege und digitale Infrastruktur sowie regionale Energielösungen und eine bedarfsorientierte Wärmeplanung. Wachstum müsse „Richtung und Verantwortung“ haben, um die Lebensqualität langfristig zu sichern, so Mittler. Große Bedeutung misst er zudem den Vereinen bei, die als tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts stärker unterstützt werden sollen.

Auch familien- und sozialpolitische Vorhaben wurden betont: ein zukunftsfähiges Kindergartenkonzept, der Ausbau der Jugendarbeit sowie neue Wohnformen für ältere Menschen. Gleichzeitig kündigte die PWG eine wirtschaftsfreundliche, aber solide Finanzpolitik an, die Investitionen ermögliche, ohne die Haushaltsstabilität zu gefährden.

Florian Mittler betont Zusammenarbeit im Team

Mittler hob hervor, dass kommunale Entscheidungen vor allem Teamarbeit seien. Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister müssten eng zusammenarbeiten, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Er warb für einen Führungsstil, der moderiert, koordiniert und frühzeitig einbindet. 

Unterstützung erhielt der Kandidat auch von Vertretern der CSU, die die Zusammenarbeit beider Gruppierungen als Signal für ein stärkeres gemeinsames Handeln im Gemeinderat werteten. In mehreren Redebeiträgen wurde angeregt, die bestehende Verwaltungsorganisation sowie die Abläufe von Entscheidungsprozessen und die Einbindung von Ehrenamt, Wirtschaft und Gemeinderat weiterzuentwickeln und noch transparenter zu gestalten. Im Zusammenhang mit diesen Überlegungen wurde unter anderem auf das Baugebiet „Auf der Nachtweide“ verwiesen, das aus Sicht der Redner beispielhaft für wahrgenommene Verzögerungen im Entwicklungsprozess steht. 

Die PWG stellt ihre Kampagne insgesamt unter das Leitmotiv - Zusammenarbeit zu stärken, das Ehrenamt aufzuwerten und klare Prioritäten bei Finanzen und Projekten zu setzen. Die Wahl, so Mittler, sei keine Entscheidung zwischen Vergangenheit und Zukunft, sondern über die Art der gemeinsamen Gestaltung der kommenden Jahre. (dra)