12. Juli 2019, 08:30

So wird der neue Nichtschwimmerbereich aussehen

Das Nichtschwimmerbecken im Donauwörther Freibad. Bild: Manuel Brandt
Das Freibad auf dem Schellenberg in Donauwörth wird im kommenden Jahr saniert. Am vergangenen Donnerstag stimmten die Mitglieder des Stadtrates über die Ausstattung des Nichtschwimmerbeckens ab.

Schon länger steht fest: Im Jahr 2020 wird das Donauwörther Freibad saniert. Um das Bad am Schellenberg besonders attraktiv zu gestalten, haben sich die Donauwörther Stadträte am vergangenen Donnerstag für eine üppige Ausstattung des Nichtschwimmerbereichs entschieden. So soll unter anderem ein Spielbach entstehen und eine Speedrutsche für weiteren Spaß sorgen. 

Rund 10,4 Millionen Euro soll die "Basisausstattung" des neuen Nichtschwimmerbereichs kosten. Dazu kommen circa 1,4 Millionen Euro für weitere Attraktionen, die den Bereich im unteren Teil des Bades besonders attraktiv gestalten sollen. So entschieden die Stadträte am vergangenen Donnerstagabend. Unter anderem soll ein Spielbach für die Kleinsten neben dem Nichtschwimmerbecken entstehen, Unterwasserscheinwerfer und Spritzdüsen sollen das Becken aufwerten. Auch die in die Jahre gekommene bunte Röhrenrutsche soll durch eine moderne Rutsche aus Edelstahl ersetzt werden. Um die Technik am Becken stets warten zu können, sollen Kollektorgänge unterhalb des Beckens erschlossen werden. 

 

Für diese Attraktionen im Nichtschwimmerbereich entschied sich am vergangenen Donnerstagabend der Stadtrat in Donauwörth. Bild: Architekturbüro Pischler/Tschabrun Ingenieur GmBh

Stadträte sprechen sich für ein attraktives Freibad aus 

Stadtrat Wolfgang Fackler sprach sich im Namen der CSU-Fraktion positiv über die Gestaltung aus: "Das Freibad ist eine besondere Attraktion in Donauwörth. Nach 56 Jahren steht eine Sanierung an. Diese Attraktionen sind eine absolute Bereicherung und das Geld ist sehr gut investiert. Das Freibad am Schellenberg hat einen hohen Freizeitwert."

Auch Thomas Straulino (BfD) äußerte sich stellvertretend für seine Fraktion: "Die nächste Speedrutsche gibt es erst in Nürnberg. Mit dieser Attraktion haben wir ein absolut tolles Freibad. Der Haken an der Sanierung ist natürlich, dass das Freibad im kommenden Jahr geschlossen hat. Daher ist eine Toilettensanierung und der Bau eines Wachstegs am Naherholungsgebiet in Riedlingen notwendig." 

Die vorgeschlagene Basisausstattung des Nichtschwimmerbereichs. Bild: Architekturbüro Pischler/Tschabrun Ingenieur GmBh