3. April 2019, 14:45

Gib mir ein Ausrufezeichen

Kapitänin Laura Geiselsöder bei der Vertragsunterzeichnung für die neue Bundesliga-Saison 2019/20. Bild: Martin Fürleger
Die Vertragsunterzeichnung von Kapitänin Laura Geiselsöder für die Bundesliga-Saison 2019/20 zu so einem frühen Zeitpunkt ist wahrlich ein Ausrufezeichen, ein Signal, dass die XCYDE Angels in ihrer Planung für die neue Spielzeit bereits jetzt Planungs-Pflöcke einrammen möchten.

Die 24-jährige Lehramtsstudentin ist eine extrem wichtige Personalie. Sie gilt trotz ihrer Herkunft aus Burgoberbach bei Ansbach als Nördlinger Eigengewächs, immerhin spielt die 1,80 Meter große Flügelspielerin bereits ihre sechste Bundesliga-Saison im Ries. Dass die äußerst sympathische Mittelfränkin schon letzte Saison zur Mannschaftskapitänin erkoren wurde, zeigt, welches Standing sie sich durch harte Arbeit aber auch durch ihr Wesen und ihre Ausstrahlung erworben hat. Rein sportlich war das letzte Jahr eher ein Plateau-Jahr für Laura, wonach in 2019/20 ein klarer Aufwärtstrend zu erwarten ist. Ebenso optimistisch äußert sich die ältere der beiden Geiselsöder-Schwestern zu der Vertragsunterzeichnung: „Ich freue mich sehr, eine weitere Saison in Nördlingen spielen zu dürfen, und kann es kaum erwarten, mit dem neuen Team und den besten Fans der Liga in die kommende Saison zu starten. Es wird geil!“

Bevor es in die neue Saison geht, startet die Sportstudentin aber erst einmal in die Sommer-Saison. Zusammen mit einigen Freundinnen und Mitstreiterinnen, unter anderem Amenze Obanor sowie Geri Georgieva, lässt sie kaum ein namhaftes Streetball-Turnier oder 3x3-Challenge aus. Ob in Ingolstadt oder in Göttingen, in ganz Deutschland sind die Rieserinnen mittlerweile gern gesehene Gäste. Auf den Hartplätzen holt sich Laura die Spielfreude aber auch die Wettkampfhärte, die sie dann ab August für ihre mittlerweile sechste Bundesliga-Saison braucht. Dann wird die Kapitänin der XCYDE Angels wieder als das Nördlinger Gesicht des Teams auftreten und stellvertretend die Philosophie des Vereins repräsentieren, dass es durchaus möglich ist, auch mit Eigengewächsen in Deutschlands höchster Liga anzutreten und zu bestehen. (pm)