8. Oktober 2020, 16:52

Start in eine verkürzte Turnsaison

Überzeugte in der vergangenen Saison für den TSV Monheim am Seitpferd: Jan Lederer. Bild: Michael Hitzler
Ohne ausländische Verstärkung, aber dennoch gut vorbereitet, startet der TSV Monheim am Samstag beim Auswärtswettkampf gegen Straubenhardt in die neue Saison.

Etwas später als üblich und mit verkürztem Wettkampfprogramm führt die Deutsche Turnliga (DTL) in diesem Jahr die Saison in den drei Bundesligen durch. Für den TSV Monheim bedeutet dies, dass der Auftaktwettkampf am Samstag gegen die KTV Straubenhardt II möglicherweise der einzige in fremder Halle sein könnte. Die beiden Begegnungen gegen Koblenz und Heidelberg stehen schon sicher als Heimwettkämpfe fest, während der Ort des vierten Saisonwettkampfes noch offen ist.

Da die Bundesligaduelle ohnehin mit wenigen bzw. keinen Zuschauern stattfinden müssen, wirkt sich die Tatsache, dass die Monheimer zum zweiten Mal nach 2018 in der Nordstaffel der 2. Bundesliga antreten werden, nicht so gravierend aus. Dies hätte im Süden mit den Derbys gegen Buttenwiesen und Ries, bei denen die Hallen immer voll waren, sicherlich einen größeren Einschnitt bezüglich der Stimmung mit sich gebracht. 

Der Gegner aus der Nähe von Pforzheim ist am Samstag um 13:00 Uhr kein geringerer als die zweite Vertretung des aktuellen Deutschen Mannschaftsmeisters. Im Vorprogramm des am Abend stattfindenden Topduells der 1. Bundesliga zwischen Straubenhardt und Cottbus wollen die Monheimer versuchen, mit einer guten Leistung und einem positiven Ergebnis die Saison zu eröffnen. Alles in allem wird die Auswärtsaufgabe sicher eine gehörige Herausforderung, muss man doch zunächst auf die beiden Leistungsträger und Routiniers Klaus Kirchberger und Artjem Weimer verzichten. Doch auf der anderen Seite haben die Jungen im Team nun eine Chance sich zu bewähren. Mit Julius Rabenstein, der nach seiner Verletzungspause wieder zurückkehrt, hat Monheim einen klassischen Sechskämpfer in seinen Reihen. Auch Sascha Wilhelm zeigte sich in der Vorbereitung schon in guter Form und wäre theoretisch ebenfalls an allen Geräten einsetzbar. Aber auch die Gerätespezialisten Tim Leibiger und Norik Friedel haben ansprechende Trainingsleistungen gezeigt und sich für mehrere Einsätze empfohlen.

Da es heuer keinen Absteiger gibt, wird Mario Reichert wahrscheinlich auch dem einen oder anderen jungen Turner eine Einsatzchance geben, um für die nächsten Jahre eine Perspektive zu entwickeln. Die Möglichkeiten ohne großen Druck etwas auszuprobieren waren schließlich noch nie so gut wie in dieser Saison.

Der Wettkampf wird übrigens im Livestream auf der Seite www.tsv-monheim.com in voller Länge übertragen. Alternativ kann man sich auch den YouTube-Kanal des TSV Monheim abonnieren. (pm)