Unterstützung der regionalen Wirtschaft

Wirtschaftshilfen in Höhe von 69 Millionen Euro

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In den Landkreis Donau-Ries wurden bis heute ungefähr 69 Millionen Euro als Unterstützung für Corona ausbezahlt. Unter anderem ging dieses Geld an das Gastgewerbe und den Handel.

Seit Juli 2020 haben von der Corona-Krise betroffene Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen in ganz Bayern Zuschüsse in Höhe von über zehn Milliarden Euro erhalten. Die Summe umfasst 13 Hilfsprogramme, darunter die Überbrückungshilfen I bis IV, Neustarthilfen, die November-, Dezember- sowie die bayerische Oktoberhilfe.

Von den bayernweit bisher insgesamt eingegangenen 416.000 Anträgen sind über 370.000 ausgezahlt. Die im Freistaat für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständige IHK für München und Oberbayern hat aufgrund der Standortrelevanz Herrn Landrat Stefan Rößle eine regionale Auswertung der Zuschussprogramme für den Landkreis Donau-Ries übermittelt.

Insgesamt wurden bis heute bei 2.688 Anträgen rund 69 Millionen Euro Corona-Hilfen in den Landkreis ausbezahlt. Davon entfiel der größte Teil mit über 24 Millionen auf das Gastgewerbe. Weiter folgt der Handel mit 17 Millionen, das verarbeitende Gewerbe mit etwa 8 Millionen und der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung mit knapp 6,5 Millionen.

Im Ein- oder Zweimillionen-Bereich bewegen sich die Corona-Hilfen für die Wirtschaftsabschnitte Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden; Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen; Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen sowie Sonstige Dienstleistungen.

Laut Landrat Stefan Rößle ist dies insgesamt eine doch beeindruckende Summe, die hier von Bund und Freistaat durch die entsprechenden Hilfsprogramme ermöglicht wurden. Natürlich waren die finanziellen Ausfälle in allen Bereichen sehr hoch und die Corona-Hilfen werden auch nicht alle Verluste decken können, so Landrat Rößle. Dennoch haben sie zumindest dazu beigetragen, den größten Bereich der Einrichtungen und Betriebe im Landkreis vor Schließungen zu bewahren und unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze während der Corona-Krise und auch darüber hinaus zu erhalten.

Die von der IHK für München und Oberbayern übermittelten Zahlen umfassen allerdings nicht das Gesamtpaket der staatlich gewährten Corona-Hilfen. Um beispielsweise Vereinen, Ehrenamtlichen und Organisationen während der Pandemie finanziell unter die Arme zu greifen, haben Bund und Länder weitere Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen. So gab es unter anderem Hilfen für Brauchtumsvereine und finanzielle Zuwendungen an Sport- und Schützenvereine über die Verdoppelung der sogenannten Vereinspauschale.

Aufgrund des coronabedingten Wegfalls insbesondere von Veranstaltungen entging vielen Vereinen ein wichtiger Teil ihrer Einnahmen. Gerade die Vereine leisten jedoch durch ihr identitätsstiftendes und generationenverbindendes Wirken einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die staatlichen Hilfen tragen somit auch dazu bei, nicht nur Arbeitsplätze sondern auch die Zukunft des Vereinslebens zu sichern.  (pm)

Die Statistik zu den Corona-Hilfen finden Sie hier: 

https://standortportal.bayern/de/BayStandorte/Schwaben/DonauRies/landkreis.html