24. Februar 2020, 13:40

Auf Spurensuche entlang des Forellenbaches

Bild: Geopark Ries
Geoparkführer Kurt Kroepelin zeigt bei der heimat- und naturkundlichen Wanderung am Sonntag, 1. März und 15. März, die reiche Natur und Vergangenheit des weithin bekannten Karthäusertales.

Das landschaftlich reizvolle Karthäusertal erscheint uns heute sehr abgelegen. Hier bestanden neben Schanzen und Wallanlagen drei stauferzeitliche Höhenburgen der Edelherren von Hürnheim. In der Neuzeit waren hier am wasserreichen Forellenbach, der aus mehreren Karstquellen entspringt, sechs Mühlen in Betrieb. Es wurde nicht nur Getreide zu Mehl gemahlen, sondern Schießpulver und Papier produziert. Einzig erhalten blieb die Hoppeltsmühle. Spuren der abgegangenen Mühlen bringen uns auf der heimatkundlichen Wanderung die damalige Geschichte und das ehemalige Handwerk nahe.

Geoparkführer Kurt Kroepelin zeigt bei der heimat- und naturkundlichen Wanderung am Sonntag, 1. März und 15. März, die reiche Natur und Vergangenheit des weithin bekannten Karthäusertales. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz nördlich Anhausen, bei Abzweigung Don 1 Ederheim nach Christgarten zum Karlshof. Die Führung dauert etwa 2,5 Stunden bei ca. 5 km Laufstrecke auf Waldwegen und Wiesengelände. Für Erwachsene kostet die Führung 5 €, für Studenten und Azubis 2,50 €, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei. Es wird um Anmeldung unter Tel. 09081/22852 oder Mail kkroepelin@freenet.de gebeten. (pm)