31. Dezember 2019, 09:30

Das war das Jahr 2019 in und um Donauwörth

Einmal im Jahr leuchtet Donauwörth in den schillerndsten Farben, denn dann findet die Kunst- und Lichternacht statt. Bild: Elmar Bschorer
Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Viel hat sich in den letzten 12 Monaten in und um Donauwörth ereignet. Genau der richtige Zeitpunkt um noch einmal zurückzuschauen.

Gleich zu Beginn des Jahres gab es erfreuliche Nachrichten aus Donauwörth. Im Januar ging es beim Projekt „Stadtladen“ voran. Von den benötigten 100.000 Euro wurden von den Bürgern zu Beginn des Jahres bereits 83.000 Euro gezeichnet. In den darauffolgenden Monaten wurden zahlreiche Flächen geprüft, darunter auch die ehemalige Müller-Markt-Fläche. Zuletzt hat sich jedoch das 1. Oberschoss des Gebäudes in der Reichsstraße 39/31 jedoch als beste Option herauskristallisiert.

Im Februar beschäftigte sich der Donauwörther Stadtrat mit der Zukunft des Tanzhauses. Bei einer Bürgerversammlung informierte OB Armin Neudert über den schlechten baulichen Zustand des Gebäudes und über mögliche Nutzungskonzepte. Eine Entscheidung wie die Zukunft des Tanzhauses aussehen soll, gibt es immer noch nicht. Noch vor wenigen Wochen stand „die Neuausrichtung des Tanzhaus“ wieder einmal auf der Agenda des Stadtrates der Großen Kreisstadt. Abermals wurde intensiv diskutiert, eine Entscheidung wurde aber nicht getroffen. Im Januar 2020 soll eine Raumplanung festgelegt werden.

Paukenschlag im Donauwörther Rathaus

Im  März gab Oberbürgermeister Armin Neudert bekannt, dass er bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr antreten wird. Der Oberbürgermeister teilte mit, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Seit der Ankündigung steht fest: Donauwörth bekommt einen neuen Oberbürgermeister. Zu diesem Zeitpunkt hatte nur Michael Bosse (FW/OWG) seine Kandidatur erklärt. Nur Wochen später verkündeten Jürgen Sorré (parteilos), Joachim Fackler (CSU) und Albert Riedelsheimer (Die Grünen) ihre Kandidatur.

Ankerzentrum schließt

Im Juni wurde es offiziell: Das Donauwörther Ankerzentrum wird zum Jahresende geschlossen. Die Regierung von Schwaben teilte mit, dass die Unterbringung von Asylsuchenden künftig an verschiedenen Standorten in Schwaben erfolgen solle.

Donauwörth feiert das Reichsstraßenfest

4 Tage lang verwandelte sich die Donauwörther Reichsstraße im Juli in eine Festmeile. Traditionell zog am Samstagvormittag ein farbenprächtiger Umzug durch die Reichsstraße.

SPD stellt Landratskandidaten vor

Zum zweiten Mal kandidiert Peter Moll (SPD) für das höchste politische Amt im Landkreis, das wurde im August diesen Jahres bekannt. Der Donauwörther Stadt- und Kreisrat will auf sein gutes Ergebnis bei der letzten Kommunalwahl aufbauen. Auch Florian Riehl (Freie Wähler) und Nico Ach (Die Grünen) werden im März 2020 gegen den amtierenden Landrat, Stefan Rößle, antreten.

Auch in Sachen Bahnhof geht es in Donauwörth voran. Im kommenden Frühjahr startet der barrierefreie Ausbau. Alle Bahnsteige samt Dächern sollen zurückgebaut und durch Neubauten an gleicher Stelle ersetzt werden.

Kunst- und Lichternacht

Einmal im Jahr leuchtet Donauwörth in den schillerndsten Farben, denn dann findet die Kunst- und Lichternacht statt. Die Besucher erwartete ein außergewöhnliches Erlebnis und abwechslungsreiche Kunstausstellungen der unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Guten Nachrichten für die Frauenklinik

Indes gab es sehr gute Neuigkeiten für die Geburtshilfestationen in Donauwörth und Nördlingen. Nachdem der Chefarzt der Donauwörther Geburtshilfe, Dr. Armin Both gekündigt hat, machten sich die Verantwortlichen daran einen adäquaten Nachfolger für den Experten zu finden. Mit Dr. Werner Stein konnte ein Facharzt im Gebiet der Frauen – und Kinderheilkunde ausfindig gemacht werden. Grund zur Freude gab es auch als Bayern Gesundheitsministerin Melanie Huml die Förderbescheide für kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum übergab. Die beiden Stationen im Landkreis Donau-Ries erhielten in diesem Zuge Zuwendungen in Höhe von 1,028 Millionen Euro.