Das Areal am Zusamweg wird im Rahmen der Landesgartenschau umfassend neu gestaltet. Während der Veranstaltung dient die Fläche als wichtiger Parkplatz für Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus entsteht hier ein neuer Festplatz, der auch nach der Landesgartenschau dauerhaft für Veranstaltungen und das gesellschaftliche Leben in Donauwörth zur Verfügung stehen wird.
Erste Infrastrukturmaßnahmen werden in die Wege geleitet
Geplant sind zudem ein Wohnmobilstellplatz sowie neue Wegeverbindungen, die das Gelände besser an die Stadt und die zukünftigen Grün- und Freiflächen anbinden. Im Zuge der nun beginnenden Baumaßnahmen werden zunächst bestehende Strukturen zurückgebaut, Flächen geräumt und die Voraussetzungen für die anschließenden Erschließungsarbeiten geschaffen. Konkret heißt das: Es wurden ehemalige gewerbliche Gebäude abgerissen und die ersten Infrastrukturmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Flächen für die spätere Nutzung und eine Erdgas-Hauptleitung wurden umverlegt. Dafür wurden alle natur – und artenschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt.
Brücke schafft neue Nutzungsmöglichkeiten weit über 2028 hinaus
Im kommenden Jahr wird dann die Brücke zum künftigen Donaupark gebaut. Die Brücke ist dann die Verbindung zwischen dem Eingang der Landesgartenschau und dem Parkbereich. „Mit dem Beginn der Arbeiten wird die Landesgartenschau erstmals auch auf dem Gelände sichtbar. Die Maßnahmen schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung dieses wichtigen Stadtbereichs und für neue Nutzungsmöglichkeiten weit über das Jahr 2028 hinaus“, erklärt Patrick Wörle, Geschäftsführer der Landesgartenschau Donauwörth 2028 GmbH.
Verbundenheit und höhere Lebensqualität
Die Umgestaltung des Sibinger-Geländes ist Teil eines umfassenden Zukunftsprojekts, das unter dem Motto „Natur. Verbunden.“ neue Grünräume, Wegebeziehungen und Aufenthaltsorte in Donauwörth schafft. Ziel ist es, Stadt, Natur und Wasser stärker miteinander zu verbinden und die Lebensqualität dauerhaft zu steigern. Die Landesgartenschau Donauwörth 2028 wird vom 27. April bis 8. Oktober 2028 stattfinden und zahlreiche neue Impulse für Stadtentwicklung, Naherholung und Naturschutz setzen. (dra)