Gottesdienst

"Nördlingen verbindet" wir mit einem Gottesdienst eröffnet

Rund 60 Besucherinnen und Besucher kamen zum Gottesdienst „Lieder meines Lebens“ in die Spitalkirche und ließen sich von vertrauten Liedern auf eine Reise durch persönliche Erinnerungen mitnehmen. Bild: Magdalena Stimpfle / Stadt Nördlingen
Mit einem Gottesdienst wurde die Veranstaltungsreihe "Nördlingen verbindet" eröffnet. Viele Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um gemeinsam zu singen und sich auf vertrauten Melodien mitnehmen zu lassen.

Mit einem besonderen Gottesdienst in der Spitalkirche wurde die Veranstaltungsreihe „Nördlingen verbindet“ eröffnet. Rund 60 Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um gemeinsam zu singen, zuzuhören und sich von vertrauten Melodien auf eine ganz persönliche Reise durch das eigene Leben mitnehmen zu lassen. Unter ihnen waren auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Bürgerheims Nördlingen sowie der Fürstin Wilhelmine Alten- und Pflegeheim-Stiftung in Wallerstein. Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bürgerheims, die nicht persönlich teilnehmen konnten, wurde der Gottesdienst zudem über Lautsprecher übertragen.

Unter dem Titel „Lieder meines Lebens“ nahm Diakon Michael Jahnz die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise durch das Leben. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Nördlinger Posaunenchor und Elisabeth Körber an der Orgel.In seiner Predigt machte Jahnz deutlich, wie eng Lieder mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind. Oft genügten schon wenige Töne, um einen Menschen, einen Ort oder eine besondere Situation aus der Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. Lieder erinnerten an Zuhause, Heimat, Kirche, gemeinsame Erlebnisse, aber auch an Abschied und Neuanfang.

Anhand verschiedener vertrauter Lieder wie „Kein schöner Land“, „Großer Gott, wir loben dich“, „So nimm denn meine Hände“ oder „Von guten Mächten“ zeigte Jahnz, wie unterschiedlich die Melodien des eigenen Lebens sein können – fröhlich, nachdenklich, vertraut oder vielleicht längst vergessen. Auch die Bibel sei voller Lieder. Besonders der Psalm 23 begleite Menschen seit Jahrhunderten und erinnere daran, dass Gott die Menschen durch ihr Leben führt. Selbst wenn man einmal nicht mehr wisse, wie das eigene „Lied“ weitergeht, kenne Gott dieses Lied und höre es.

Zum Abschluss schenkte Diakon Jahnz allen Besucherinnen und Besuchern ein kleines Glöckchen. Es solle Gedanken, Bilder und Erinnerungen zum Klingen bringen und zugleich daran erinnern: „Gott hört dein Lied“ – auch dann, wenn es ganz leise ist. Gemeinsam ließen die Besucherinnen und Besucher ihre Glöckchen erklingen. Viele unterschiedliche Töne wurden zu einem gemeinsamen Klang und damit zu einem passenden Symbol für die Veranstaltungsreihe „Nördlingen verbindet“: Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte und sein eigenes „Lied“ mit – und gemeinsam entsteht daraus Gemeinschaft. (dra)