4. September 2019, 15:39

Ein Schulprojekt macht Schule

V.l.: Landrat Stefan Rößle, Karl-Heinz Köster (beide Landratsamt Donau-Ries), Karin und Josef Bader (DG-Gruppe AG Wemding), Stephanie und Milos (SoulTrainMusic), Michael Heilig (Der Mittelstand. BVMW) Bild: Anton Färber
Charity im Donau-Ries? Es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel, dass dies in unserer Region sehr gut funktioniert. Etwa 150 Gäste und Spender schafften es innerhalb kürzester Zeit über 15.000 EUR zu sammeln, um Schulkindern in Afrika besseres Lernen zu bieten und ein hygienisches Schulumfeld zu schaffen.

Mittlerweile ist es die Schule Nr. 27, die aus dem Land-Kreis Donau-Ries gefördert wird, eine beachtliche Zahl im Kontext der deutschlandweiten Aktivitäten. Längst ist das interkommunale Entwicklungshilfeprojekt über den Landkreis hinaus bekannt geworden. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist Schirmherr für die Aktion im großen Stil: Durch private Spenden aus Deutschlands Kommunen und Kreisen sollen 1.000 Schulen in Afrika finanziert werden. Im November 2018 gab es dazu mit Landrat Stefan Rößle den offiziellen Startschuss in Berlin. Aufgrund der bundesweiten Vorstellung sind insgesamt über das Projekt „1.000 Schulen“ bereits 77 Projekte in Planung oder schon gebaut.
Wemdinger Benefizkonzert lockt viele Spender an

Gut gelaunt und im stimmungsvollen Umfeld einer stilvollen Reitanlage auf Josef`s Walkaway Farm fand ein hervorragend organisiertes Benefiz-Konzert zugunsten der „DG-Gruppe Schule Wemding“ in Afrika statt. Es war ein fantastischer Abend und wurde mit der außergewöhnlich guten Musik von SoulTrainMusic und den großartigen Stimmen von Stephanie und Milos („The Voice of Germany”) bereichert. Die Gastgeber Karin und Josef Bader durften zahlreiche Gäste und Ehrengästen begrüßen. Insbesondere Ideengeber Landrat Stefan Rößle, Wemdinger Stadträte, Karin Thaler, bekannt von den Rosenheim-Cops, Karl-Heinz Köster vom Landratsamt, Michael Heilig vom „Der Mittelstand. BVMW“ sowie viele weitere Gäste. Ein besonderer Dank ging an Herr und Frau Stadelmann von der „Stadelmann Finest Catering“, den beiden Ausnahmekünstlern von SoulTrainMusic und Michael Heilig vom „Der Mittelstand. BVMW“ für deren Unterstützung sowie den Spendern der Tombola.
Landrat Rößle berichte – teilweise gerührt – über das durch ihn initiierte deutschlandweite Projekt „1.000 Schulen für unsere Welt“ und die tollen Erfolge, die er und der Landkreis in den letzten zweieinhalb Jahren gemeinsam erzielen konnten. Ein ähnliches sehr erfolgreiches Benefizkonzert fand im Juli 2019 im Oberndorfer Schloss statt. Auch dort waren die Gäste von der inspirierenden Atmosphäre und Qualität der Band SoulTrainMusic begeistert.

Bildung ist ein wichtiger Baustein

„Bildung ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Kindern und letztendlich von Gesellschaften. Durch Bildung werden die Grundlagen gelegt, dass Schülerinnen und Schüler als Erwachsene selbstbestimmt ihren Lebensunterhalt in der eigenen Heimat erwirtschaften können. Deswegen wollen wir, die DG-Gruppe AG“, so Josef Bader mit Ehefrau Karin, die „Initiative 1000 Schulen für unsere Welt“ unterstützen“. Mit der Renovierung und dem Ausbau einer Grundschule in Terrat (Simanjiro-Distrikt, Tansania) soll bald begonnen werden (Fördervolumen 60.000 EUR).
„Bildung ist angesichts der stark ansteigenden Bevölkerungszahlen und den damit verbundenen Herausforderungen an die künftige Gestaltung des Arbeitsmarktes als Grundlage für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Afrikas von zentraler Bedeutung“, meint auch Michael Heilig vom BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb. Der BVMW unterstützt mit Freude deshalb dieses großartige Engagement von Karin und Josef Bader sowie des Landrates des Kreises Donau-Ries, Stefan Rößle.

Gutes Tun ist wichtig, so der gemeinsame Tenor

Die Projekte, die von FLY & HELP, dem Projektpartner des Landratsamtes, gefördert werden, unterliegen strengen Auswahlkriterien. Reiner Meutsch, dem Stiftungsgründer, ist es wichtig, die geförderten Projekte auch vor Ort persönlich zu besuchen und sich vom Baufortschritt zu überzeugen oder die Schulen einzuweihen. Die Reisen nutzt er auch, um weitere förderungswürdige Projekte anzuschauen. Alle Spenden fließen 1:1 in die Bildungsprojekte, weil alle Verwaltungskosten der Stiftung privat bezahlt oder von Sponsoren übernommen werden, das heißt, aus ihnen werden keine Verwaltungskosten der beteiligten Organisationen finanziert.
Die wesentlichen Ziele, Prinzipien und Modalitäten der Initiative findet man unter: www.1000schulenfuerunserewelt.de. Darunter auch die Spendenkontonummer.

Damit die Spenden für das Projekt Nr. 77 auch bei der Grundschule in Terrat (Simanjiro-Distrikt, Tanzania) ankommen, ist Folgendes wichtig:
Verwenden Sie bitte das Spendenkonto (siehe bitte unten) und nennen Sie den Verwendungs-Zweck 2: DG-Gruppe Schule Wemding.

IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50
BIC: GENODE51WW1
Verwendungs-Zweck 1:DG-Gruppe Schule Wemding. 

Verwendungs-Zweck 2: Name und Adresse des Spenders

Was tut der BVMW schon in Afrika: Mittelstandsallianz Afrika

Die Mittelstand Alliance Africa (MAA) des BVMW hat sich das Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit Politik, Botschaften, Zivilgesellschaft und Unternehmerinnen und Unternehmern des afrikanischen Kontinents eine starke Stimme des Mittelstands für Afrika und Deutschland zu sein und sich dafür einsetzen, dass der afrikanische Kontinent als Chance und starker Partner wahrgenommen wird. Wie in Deutschland besteht auch dort der Großteil der Wirtschaft aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die den Löwenanteil zur Volkwirtschaft beitragen und dabei die treibende Kraft für Innovation und Know-How sind.
Die MAA ist unter dem Dach des BVMW in Berlin Ende 2018 gegründet worden. An dem Festakt in der Botschaft Ägyptens nahmen mehr als 30 Botschafter und Konsule afrikanischer Staaten sowie mittelständische Unternehmer und Vertreter aus Politik und Gesellschaft teil. „Ein starkes Afrika braucht einen starken Mittelstand“, betonte der deutsche und europäische Mittelstandspräsident Mario Ohoven: „Die starke, von Weg weisenden Reformen flankierte, wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre bildet den Grundstein für einen nie dagewesenen Aufschwung in Afrika. Mit einer in den Jahren 2000 bis 2017 durchschnittlich um 4,7% wachsenden Wirtschaft ist Afrika ein Chancenkontinent für den deutschen Mittelstand – ein Kontinent unternehmerischer und gesellschaftlicher Potenziale. Wir wissen aber auch, dass der Kontinent starke Partner an seiner Seite braucht, um diese Entwicklung zu begleiten, zu fördern und sie zu einem nachhaltigen Erfolg werden zu lassen“. (pm)