24. Dezember 2020, 10:56

Nachbarschaftliche Solidarität für Menschen mit Behinderung

Hinten v.l.n.r.: Manuela Franz und Beate Götz
Vorne v.l.n.r.: Ehepaar Altun, Inhaber des E-Center Rain und Frau Koschwitz, stellv. Leitung der Wohnanlage Bild: Stiftung Sankt Johannes
Sehr gefreut hat man sich in der Wohnanlage der Stiftung Sankt Johannes in Rain über persönliche Weihnachtsgrüße und Spenden aus der Nachbarschaft.

Direkt im Wohngebiet Ziegelmoos in Rain gelegen, bietet die Wohnanlage Lerchenweg der Stiftung Sankt Johannes ein Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung und ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration und Inklusion hier in der Region.

In dieser sehr schweren Zeit für die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnheims, wollen die umliegenden Nachbarn ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung zeigen. Manuela Franz und Beate Götz, direkte Anwohnerinnen der Wohnanlage, übergaben Frau Koschwitz, der stellvertretenden Leitung der Einrichtung, eine Karte mit Weihnachtsgrüßen und einen gespendeten Geldbetrag. Von diesem soll dann der ein oder andere kulinarische Extrawunsch zu Weihnachten erfüllt werden können.
„Wir wollen uns alle für die Zeit der angenehmen Nachbarschaft bedanken und jetzt in dieser außergewöhnlich schwierigen Lebenssituation zeigen, dass wir für einander da sind und aneinander denken, “ so Manuela Franz als Stellvertreterin der Nachbarn in der Wohnsiedlung.

Auch Murat Altun, Inhaber des anliegenden E-Centers war gerne bereit, einige Köstlichkeiten und Punsch zu spenden, um den Menschen des Wohnheims die Weihnachtsfeiertage „etwas zu versüßen“.
Ein besonderes Dankeschön geht auch an das angrenzende Dehner Garten-Center, die als Weihnachtsgeschenk 150 wunderschön dekorierte Pflanzen an die verschiedenen Wohnanlagen der ganzen Stiftung Sankt Johannes lieferte.
Frau Koschwitz bedankte sich mit selbstgebackenen Plätzchen und war sichtlich gerührt und erfreut: „Für unsere Bewohner, von denen viele das Weihnachtsfest in Isolation und ohne ihre Angehörigen verbringen müssen, sind diese herzlichen Gesten der Solidarität sicherlich ein großer Trost und Zuspruch.“ (pm)