22. September 2020, 15:43

Verjüngungskur für den Oettinger Marktplatzbrunnen

v. l. n.r. Herr 1. Bürgermeister Thomas Heydecker, Herr Hans Raidel, MdB a.D. und ehemaliger Bürgermeister der Stadt Oettingen i.Bay., Herr 2. Bürgermeister Markus Eisenbarth und Inhaber Firma eb Naturstein GmbH Eisenbarth Bild: Bettina Schramm
Durch eine Spende von Hans Raidel konnte der Brunnen am Oettinger Marktplatz wieder auf Vordermann gebracht werden.

Seit rund 45 Jahren ist der Brunnen der Treffpunkt für Alt und Jung auf dem Oettinger Marktplatz und trotzt seitdem Wind und Wetter. Kein Wunder, dass der Brunnen nach so langer Zeit Moos und Algen angesetzt hat. Da der Marktplatzbrunnen unter der Ägide von Hans Raidel, MdB a.D und ehemaligen Bürgermeister der Stadt Oettingen, gebaut worden ist, sehe er es als seine Verpflichtung an, für eine Reinigung des Steins zu sorgen, so Herr Raidel. Deshalb nahm er den Geburtstag seiner Frau zum Anlass, um der Stadt Oettingen eine besondere Spende zukommen zu lassen.

Hans Raidel beauftragte die Firma eb Naturstein GmbH Eisenbarth, den Marktplatzbrunnen auf Vordermann zu bringen, abzustrahlen und chemisch zu reinigen. Die Kosten hierfür übernehme selbstverständlich er. Gesagt – getan.

Hans Raidel, 1. Bürgermeister Thomas Heydecker und 2. Bürgermeister Markus Eisenbarth trafen sich nun, um das Ergebnis zu begutachten. Der Brunnen strahlt wieder in neuem Glanz, man sieht ihm sein Alter nicht mehr an, freut sich Raidel und ließ es sich nicht nehmen, die Entstehung des Marktplatzbrunnens zum Besten zu geben.

Gebaut wurde der Brunnen am Marktplatz 1973/74 im Zuge der Neugestaltung des Marktplatzes. Der Stadtrat rief damals verschiedene Künstler auf, einen Brunnen für die Bürger von Oettingen zu entwerfen. Den Zuschlag erhielt der freischaffende Künstler Karl Kuhr aus Oettingen. Er gestaltete den Bürgerbrunnen mit den Figuren Bäuerin, Handwerker, Gelehrter und Kaufmann, die die gesamte Bürgerschaft repräsentieren und u.a. an den Standeszeichen unter den Steinfiguren zu erkennen sind.

 Die Brunnenumrandung wurde 1974 übrigens von Steinmetzmeister Josef Eisenbarth angefertigt und gespendet. (pm)