25. Juli 2018, 15:18

Gemeinsam neue Wege gehen

seit über 10 Jahren organisiert die Knabenrealschule Heilig Kreuz den Mondombe-Spendenlauf. Heuer sind neben den Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 7 auch Klienten, Mitarbeiter sowie der Geschäftsführer der Stiftung Sankt Johannes mitgelaufen. Bild: Sarah Herrmann
Schüler der Realschule Heilig Kreuz und Klienten der Stiftung Sankt Johannes laufen für den guten Zweck
 Donauwörth - Der morgendliche Nebel rund um die Storchenwiese in Donauwörth hat sich noch nicht ganz verzogen, als 180 Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 der Realschule Heilig Kreuz und 35 Klienten der Stiftung Sankt Johannes samt Geschäftsführer Robert Freiberger zum ersten inklusiven Mondombe-Spendenlauf starten. Seit über 10 Jahren organisiert die Knabenrealschule Heilig Kreuz den jährlich stattfindenden Spendenlauf. Pro gelaufene Runde (1,4 km) spendet der Verein der Freunde und Förderer der Schulfamilie Heilig Kreuz 50 Cent. Die Erlöse kommen dem kongolesischen Dorf Mondombe zugute. Von dem Geld wird die dorfeigene Schule instandgehalten und weitere Bildungsangebote vor Ort gefördert. Heuer kamen insgesamt 1229 Runden zusammen, davon gingen 1091 auf das Laufkonto der Schüler und 138 auf das der Klienten der Stiftung.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die gezeigt hat, wie Barrieren überwunden werden können. Während die einen 1,5 Stunden durchgejoggt sind und dabei eine Strecke von rund 16 Kilometern zurückgelegt haben, liefen die anderen gemächlich, aber durchgängig im Spazierschritt. Jeder nach seinem eigenen Tempo und doch darauf bedacht, sich gegenseitig zu motivieren und so viele Meter wie möglich zu erlaufen. Simon Schmidbaur hat mit 12 Runden seinen im letzten Jahr aufgestellten Rekord geknackt. Beste Läufer aus den Reihen der Stiftung waren Manuel Mittl und Dominic Dietzel mit jeweils 6 Laufrunden. Schulleiter Joachim Düsing hofft auf eine Wiederholung im kommenden Jahr: „Das Miteinander zwischen unseren Schülern und den Klienten der Stiftung war eine für alle Beteiligten bereichernde Erfahrung. Die sonst eher typischen Ausreißer seitens der Schülerschaft gab es in diesem Jahr nicht“, resümiert er den Benefiz-Lauf. (pm)