9. Oktober 2017, 08:00

Neue Krankenpflegeschule in Donauwörth

In unmittelbarer Nähe der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth, soll bald die neue Krankenpflegeschule entstehen. Bild: Diana Hahn
Wenn es darum geht, die Pflegestituation im Landkreis zu verbessern, setzt Landrat Stefan Rößle auch auf die Unterstützung des Freistaats. In seiner Funktion als Vorsitzender der Kommunalpolitischern Vereinigung (KPV) der CSU forderte Rößle höhere Investiotionsförderungen für Krankenhäuser. Bisher erhalten die Bayrischen Krankenhäuser jährlich 500 Millionen Euro. Im Rahmen einer Presseveranstaltung erläuterte Rößle seine Forderung.

Landkreis - "Kommunale Krankenhäuser  sichen maßgeblich die Gesundheitsversorgung - gerade im ländlichen Raum", ist sich Landrat Stefan Rößle sicher. Außerdem seien sie wichtige Arbeitgeber vor Ort. Der Bau und der Unterhalt der Gebäude sowie eine moderne ,dem medizinischen Fortschritt angemessenen Ausstattung der Häuser und die Aufrechterhaltung von guten Arbeitsbedingungen für das Personal, würden hohe Kosten mit sich bringen, so der Landrat weiter. Deshalb habe er in seiner Funktion als Vorsitzender der KPV der CSU eine deutlich höhere Krankenhausförderung gefordert. Bisher werden die Krankenhäuser in Bayern mit 500 Millionen Euro gefördert. Diese Förderung könnte bald um 140 Millionen Euro angehoben werden.

Neue Krankenpflegeschule in Donauwörth

Auch in puncto Krankenpflegeschule gab es Neues zu berichten. So gab Rößle bekannt, dass das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) auf dem Gelände der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth eine neue Krankenpflegeschule plane. Im Moment werden die Pflegekräfte noch in Räumen der Heilig-Kreuz-Realschule ausgebildet. Rund zwei Millionen Euro brutto werde das Projekt nach Angaben des Landrats kosten. Eine hohe Förderung erwarte man dabei von der Regierung von Schwaben.