Übergabe

Rund 8.000 Unterschriften für den Erhalt des Dialysezentrums in Nördlingen

V. l.: Ibrahim Horozoglu, Jürgen Stippler, Oberbürgermeister David Wittner und Josef Heckl. Bild: Helena Ott / Stadt Nördlingen
Die geplante Schließung des Dialysezentrums Nördlingens hat für Aufregung in der Öffentlichkeit gesorgt. Nun wurde Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner eine Unterschriftensammlung überreicht.

Ein deutliches Zeichen für den Erhalt der wohnortnahen medizinischen Versorgung: Ibrahim Horozoglu, Jürgen Stippler und Josef Heckl haben eine umfangreiche Unterschriftenliste gegen die geplante Schließung des Dialysezentrums in Nördlingen an Oberbürgermeister David Wittner überreicht.

Innerhalb kürzester Zeit konnten – mit Stand vom 27. April – über 8.000 Unterstützerinnen und Unterstützer mobilisiert werden. Darunter befinden sich 3.209 handschriftlich gesammelte Unterschriften sowie 4.726 Online-Unterstützungen.

Oberbürgermeister David Wittner zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Initiatoren und der großen Resonanz in der Bevölkerung. „Die hohe Zahl an Unterschriften in so kurzer Zeit ist ein starkes Signal aus der Bürgerschaft“, betonte Oberbürgermeister David Wittner. Sie verdeutliche, welche Bedeutung das Dialysezentrum in Nördlingen für viele Menschen in der Region habe.

Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner unterstützt das Anliegen

Auch die Initiatoren betonten bei der Übergabe, dass sie sich weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt einsetzen wollen. Die Petition macht deutlich, dass viele Patientinnen und Patienten auf eine wohnortnahe Versorgung angewiesen sind. Ohne das Angebot in Nördlingen müssten Betroffene mehrmals pro Woche weite Wege zurücklegen – verbunden mit zusätzlicher körperlicher Belastung, höherem Zeitaufwand und steigenden Kosten.

Oberbürgermeister David Wittner sicherte zu, das Anliegen ausdrücklich zu unterstützen und sich weiterhin für den Erhalt der Dialyseversorgung in Nördlingen einzusetzen. „Wir werden alles daransetzen, gemeinsam mit den Verantwortlichen Lösungen zu finden, um die Versorgung vor Ort zu sichern.“ (dra)