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(Bild: Mara Kutzner)

Marketing-Strategie: „Donauries“ etabliert sich

Gute Werbung bleibt im Gedächtnis, gute Labels haben Wiedererkennungswert – wie das der Marke „Donauries“ immer stärker gelingt. 

Donau-Ries – Es war vor allem die Schreibweise, die der neuen Marke „Donauries“ zum Start vor gut zwei Jahren Kritik einbrachte – mittlerweile scheinen sich Bürger und Unternehmen mit dem Logo und dem Slogan identifizieren zu können. Groß fiel nun auch das Lob in einer Wirtschaftsausschusssitzung des Landkreises für die Arbeit von Veit Meggle von der Abteilung Kreisentwicklung aus.

Gottfried Hänsel (CSU) findet, die Marke nehme nach ihrem Start einen guten Lauf,  ihm imponiert vor allem der Medienauftritt. Ursula Straka (SPD) nannte Meggles die Arbeit „beeindruckend“. Für Anton Ferber (PWG/FDP) ist die Marke eine „gute Geschichte“ und Regina Thum-Ziegler (Frauen/ödp/FW) stellte die „Charmoffensive“ heraus. Andrea Eireiner (Grüne) lobte Meggle für seine Arbeit sogar ganz persönlich. Er sei ein „Glückstreffer“ für den Kreis.

Glückstreffer – das ist der Slogan den auch die Marke nutzt, um die Region bekannter zu machen. Die zahlreichen Aktivitäten rund um das Motto und die Marke reichen von Online- und Printwerbekampagnen,  über den Facebookauftritt und den kürzlich verliehene Videopreis bis zu hin zu Jobportal und Veranstaltungskalender. Die Marke konnte mittlerweile 160 Markenpartner aus Wirtschaft und Gesellschaft gewinnen und zeichnet die „Top-Arbeitgeber“ im Kreis aus. Außerdem ist „Donauries“ Partner und Sponsor von Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Blasius-Festival in Fremdingen.

Wahrnehmung muss auch außerhalb des Landkreises steigen 

Was dem Landrat Stefan Rößle unlängst mit seinen Themen „Entwicklungshilfe“, „schuldenfreier Landkreis“ und „eine Millionen Euro für neue Pflegekräfte im gKU“ gelang, nämlich Aufmerksamkeit über die Landkreisgrenzen hinaus zu erzeugen, soll auch der Marke gelingen. Rößle ist derweil begeistert über die Entwicklung der Marke. „Es gelingt, dass sich die Marke etabliert. und die Wahrnehmung auch außerhalb des Kreises steigt“, so der Landrat.

Als nächstes sollen Fahnen am TCW in Nördlingen oder an der Oettinger-Brauerei mit dem Emblem der Marke bedruckt werden und Besucher aus Nah und Fern in die Augen stechen – selbstverständlich dann „Donauries“ ohne den Bindestrich. Kritiker können aber beruhigt bleiben, bei Straßenschildern und amtlichen Papieren bleibt der Trennstrich.

 

Über Mara Kutzner

Redakteurin für online und blättle. Regionalpolitischen Kontroversen und sozialkritischen Themen geht sie mit Nachdruck auf den Grund. Stellt gerne kritische Fragen. Geht im Landkreis fürs blättle auf die Suche nach tollen Lifestyle Produkten. Ist auch privat sozial engagiert.