Schnitzeljagd

GPS-Schatzsuche im Geopark Ries

Geologische Schnitzeljagd im Meteoritenkrater! Bild: Lukas Driesch
Der Geopark Ries bietet seinen Besucher*innen ab sofort vier offizielle Geopark Ries GPS-Schnitzeljagden (Geocaches) an, die an besonders interessante Orte im Geopark Ries führen. Von leicht bis anspruchsvoll ist alles dabei.

In Verbindung mit der einzigartigen Geologie und den Aussichtspunkten entlang der Touren werden diese zu einem tollen Erlebnis.

Die Geopark Ries Geocaching-Touren liegen entlang von Themen-Wanderwegen oder Lehrpfaden des Geoparks. Somit können sich die Suchenden auch über die „Schatzsuche“ hinaus über die lokalen Besonderheiten an den Infotafeln des Geoparks Ries informieren. Die Daten sind zu finden auf den beiden größten Geocaching-Portalen: geocaching.com und opencaching.de, aber auch auf geopark-ries.de. Ausgearbeitet wurden die Touren von Lukas Driesch, der derzeit sein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Geopark Ries absolviert.

Von gemütlich bis zum Abenteuer ist für jeden etwas dabei

Eine der neuen Touren mit mehreren Stationen (genannt Multicache) befindet sich an den Geotopen Kühstein in Mönchsdeggingen. Die Jagd nach den Geheimverstecken lässt sich in einer Stunde gut bewältigen und ist bestens für Familien geeignet. Hier müssen an drei Stationen Teilstücke der Koordinaten gesammelt werden, die dann das Versteck markieren. Um diese drei Orte zu finden, muss man jeweils kleinere Rätsel lösen, die auf eine spaßige, aber doch recht einfache Schnitzeljagd entlang des Geotop-Lehrpfads am Kühstein führen.

Für die, die es eher einfach mögen, bietet die Geocaching-Tour auf dem Wennenberg eine gute Alternative. Vom Startpunkt des 7-Hügel-Wegs, nordöstlich von Alerheim, geht es entlang des 7-Hügel-Wegs direkt bis zum Versteck. Der Wennenberg bietet dabei verschiedene schöne Aussichtspunkte, somit eignet sich die Tour auch gut als spannende Ergänzung eines Spaziergangs oder einer Wanderung auf dem 7-Hügel-Weg.

Der Wemdinger Doosweiher. Bild: Lukas Driesch

Ebenfalls klein, aber etwas kniffliger ist der Rätsel-Cache im Erlebnis-Geotop Lindle, der sich dem Nachbarsteinbruch des Lindles widmet, in welchem sich einst die Astronauten der Apollo 14-Mission für ihren Aufenthalt auf dem Mond vorbereiteten. Der Rätselbehälter befindet sich auf der Rückseite einer Infotafel und muss mittels Zahlenschloss geöffnet werden.

Für die Fortgeschrittenen gibt es die GPS-Schnitzeljagd am Wemdinger Doosweiher. Ähnlich wie am Kühstein in Mönchsdeggingen, gilt es auch hier, verschiedene Stationen zu erreichen, um drei Teile eines Rätsels einzusammeln. Diese Teile zusammengefügt führen schließlich zum spannenden Finale.

Erfahrene „Geocacher“ wissen: Es soll alles so hinterlassen werden, wie es vorgefunden wurde. Für das Finden der Verstecke werden die Teilnehmer mit einer Urkunde belohnt, die man sich über einen Link, den man im Cachebehälter findet, herunterladen kann. Der Geopark Ries wünscht viel Spaß beim Erkunden der geologischen Besonderheiten! (pm)