17. April 2019, 17:56

Naturpark-Ranger für die Region

Auf dem Bild zu sehen von links: Volker Geiss (Untere Naturschutzbehörde Donau-Ries), Landrat Stefan Rößle, Landrat Gerhard Wägemann, Werner Baum (Bürgermeister Treuchtlingen), Heike Burkhardt (Stv. Geschäftsführerin Geopark Ries e. V.), Günter Pfefferer (Bürgermeister Monheim), Dr. Martin Drexler (Bürgermeister Wemding), Günther Zwerger (Geschäftsführer Geopark Ries e. V.), Christoph Würflein (Geschäftsführer Naturpark Altmühltal e. V.). Bild: Stefanie Fieger/Geopark Ries e.V.
Zu seinem 50. Geburtstag bekommt der Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e.V. jetzt erstmals vier Ranger.

Im Rahmen der Naturoffensive Bayern stärkt der Bayerische Landtag  die Naturparke und fördert bis zu  60 Naturpark-Ranger bayernweit.  Die bayerischen Naturpark-Ranger sollen sich künftig um den Schutz der Natur kümmern, Informationsarbeit leisten sowie Ansprechpartner für Gäste und Einheimische rund um das Thema Naturschutz und sein.  Außerdem werben die Ranger als Mittler zwischen Mensch und Natur um Verständnis  für eine naturverträgliche Nutzung und Erholung in Naturparken und werden bei wissenschaftlichen Untersuchungen unterstützend tätig sein.

In Donauwörth wurde jetzt  am Rande der Vorstandssitzung des Geopark Ries e. V. der erste von insgesamt vier Rangern im Naturpark  Altmühltal vorgestellt.  Der gebürtige Ulmer und zuletzt in Senden im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm ansässige Sebastian Prommnitz  wird ab sofort im Informationszentrum Naturpark Altmühltal der Stadt Treuchtlingen als Ranger für den Naturpark Altmühltal tätig sein.

Der Ranger  betreut künftig von Treuchtlingen aus mit Schwerpunkt den westlichen Naturpark Altmühltal mit den Landkreisen Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen. Herr Prommnitz bringt eine hervorragende Qualifikation für seine künftige Tätigkeit mit. Nach einer erfolgreichen Ausbildung als staatlich geprüfter Zootierpfleger in Triesdorf und am Tierpark Hellabrunn, München war er zunächst auch dort tätig. Weitere berufliche Station war das Tierheim Weißenhorn. Ab 2013 sammelte Herr Prommnitz praktische Erfahrung als Landschaftspfleger bei einem Unternehmen im schwäbischen Senden.

Ab 2014 betreute er als Fachwart für Obstbau insbesondere die Streuobstbestände des Klosters Roggenburg und war dort auch in der Besucherbetreuung tätig. Berufsbegleitend absolvierte Herr Prommnitz vom Herbst 2017 bis Sommer 2018 am Fortbildungszentrum Almesbach in der Oberpfalz erfolgreich eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Natur- und Landschaftspfleger.  Auch in seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Naturthemen, so absolvierte er eine Ausbildung zum Freizeit-Imker und unterzog sich der Staatlichen Fischerprüfung.

Der neue Ranger Sebastin Prommnitz geht seine neue Aufgabe mit großem Elan und Vorfreude an. Er wird demnächst an der Ausbildung des Informationszentrums Naturpark-Altmühltal Treuchtlingen zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer teilnehmen. Da sich der östliche Geopark Ries und der westliche Naturpark Altmühltal in den Landkreisen Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen überschneiden wird der neue Ranger selbstverständlich auch Themen des Geoparks in seiner Arbeit aufgreifen.   Deshalb wird er sich demnächst auch vom Geopark Ries zum „Geoparkführer“ weiterbilden lassen.

Auch Landrat Stefan Rößle, freut sich über die Ranger: "Mit dem Geopark Ries und dem Naturpark Altmühltal haben wir im Landkreis zwei starke Partner die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unsere Region in den Bereichen Natur, Geologie, Kultur und Tourismus weiterzuentwickeln. Gerade der Aufbau eines nachhaltigen Geotourismus zwischen Donau, Jura und Ries ist ein Aufgabenfeld, bei dem der neue Naturpark-Ranger einen wichtigen Beitrag leisten kann.“

Zeitgleich mit Herrn Prommnitz hat Anfang April in Kelheim eine weitere Naturpark-Rangerin ihren Dienst aufgenommen. Im Juni und im Juli werden noch zwei weitere Rangerinnen mit Sitz bei der Naturparkgeschäftsstelle in Eichstätt ihren Dienst antreten, so dass im Sommer dann das kleine Rangerteam des Naturpark Altmühltal vollständig sein wird. (pm)