1. April 2019, 14:03

Umweltreferent fordert Aufklärung

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Nach dem Bericht über die offenbar vorsätzliche Zerstörung eines besonders schützenswerten Biotops fordert Umweltreferent Albert Riedelsheimer (Grüne) umfassende Aufklärung des Sachverhaltes von Oberbürgermeister Armin Neudert und Landrat Stefan Rößle.

Wenige Wochen nachdem sich über 18 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern für einen Volksentscheid für mehr Artenschutz eingetragen haben, bezeichnet er es einen "Schlag ins Gesicht" der Ehrenamtlichen, die sich hier jahrelang mit Rechen und Gabeln aktiv für die Pflege des Biotops und damit aktiv für den Artenschutz engagiert haben. Mit solchen Aktionen wird ehrenamtliches Engagement ad absurdum geführt. Riedelsheimer fordert neben der Aufklärung des Sachverhaltes die Überprüfung der vorhandenen Strukturen und harte Sanktionen gegen die Verursacher: "Es muss deutlich werden, dass Verstöße gegen die Vorschriften zur Abfallentsorgung und gegen das Naturschutzgesetz keine Kavaliersdelikte sind!". Falls sich herausstellen sollte, dass Behörden schlampig gearbeitet haben, fordert er Verbesserungen im Ablauf und personelle Konsequenzen haben. (pm)