Katholischen Kirche

Maiandachten in Wörnitzstein

Maiandacht Bild: Ute Lechner
Der Mai ist in der katholischen Kirche als Marienmonat bekannt, so fanden auch dieses Jahr in Wörnitzstein drei wunderschöne von verschiedenen Gremien gestaltete Maiandachten statt.

Den Anfang machte die Schola ChorOna. Fünf Stimmen, eine Orgel – so beschreiben sich die Stimmakteure unter der Leitung des Wörnitzstein Organisten Otto Scheller. "Gegrüßet seist du Maria" war die Überschrift der Andacht am Nachmittag des ersten Sonntags im Mai. Bekannte und weniger geläufige Marienlieder, kombiniert mit Texten und Gebeten, luden die Kirchenbesucher ein, ihre Gedanken, Bitten und Anliegen vor Maria zu bringen. Nach diesem Balsam für Seele und Ohren kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, denn im Pfarrhaus warteten schon liebevoll eingedeckte Tische und ein Kuchenbuffet mit selbst gebackenen Köstlichkeiten auf die Kirchgänger.

Am Muttertagssonntag schwebten dann ganz andere Klänge durch die Martinskirche. Ein Ensemble von Veeh-Harfen-Spielerinnen umrahmte musikalisch die von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates gestaltete Andacht. Fünf Harfenistinnen unter der Leitung von Marianne Pressler brachten mit den gezupften Saiten auch in den Zuhörern so manche Saite zum Klingen.

Veeh-Harfen können mit einem speziellen Liedblatt ohne Notenkenntnis gespielt werde, wie interessierte Kirchenbesucher nach der Andacht erklärt bekamen. Direkt platziert am liebevoll geschmückten Marienaltar bildeten Töne, Blumen, Gottesmutter und Gebet eine harmonische Einheit. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Messnerinnen, die auch in diesem Jahr den Marienaltar so schön gestaltet haben.

Ohne Marienaltar, dafür aber hoch über dem Dorf, fand die letzte Maiandacht statt: in der Kalvarienbergkapelle. Das bewährte Team des Pfarrgemeinderats hatte auch hier sorgfältig die Texte zu Ehren der Gottesmutter zusammengestellt und vorgetragen, Otto Scheller begleitete mit seinem Akkordeon den Gesang. Von der hübschen Kapelle, deren 275. Weihjubiläum im vergangenen Jahr gefeiert wurde, hat man einen großartigen Blick über das Wörnitztal, kann sich weithin an der Schönheit der Schöpfung erfreuen. Die anschließende Lichterprozession zog wieder hinunter bis über die Wörnitzbrücke zur Figur des Heiligen Nepomuk, wo mit einem gemeinsamen Lied die Prozession ihren Abschluss fand. (dra)