Landesgartenschau Donauwörth

Eure Fragen zur Landesgartenschau in Donauwörth

Im Heilig-Kreuz-Garten sollen Sport- und Spielplätze entstehen. Bild: Büro GDLA I gornik denkel landschaftsarchitektur
Donau-Ries-Aktuell hat seine Leserinnen und Leser um Fragen zur Landesgartenschau gebeten. Das Team der Landesgartenschau beantwortet nun die häufigsten Fragen.

Jürgen Tochtermann: Warum muss eine zusätzliche Brücke von der Kaibachmündung zum Donauspitz gebaut werden, wenn die Friedensbrücke bereits vorhanden ist?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Die Friedensbrücke wird heute bereits von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt. Gerade zu Stoßzeiten kommt es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen, da sich verschiedene Verkehrsteilnehmer die Brücke teilen. Mit der neuen Brücke entsteht eine verkehrssichere und komfortable Alternative für den Fuß- und Radverkehr. Gleichzeitig wird die Friedensbrücke spürbar entlastet. 

Die Kaibachmündung entwickelt sich dadurch zu einem wichtigen Knotenpunkt, von dem aus Rad- und Fußwege in verschiedene Richtungen führen. Auch der Donauspitz wird durch die neue Verbindung besser erreichbar und als Aufenthaltsort deutlich attraktiver.

Jürgen Tochtermann: Darf die alte Stadtmauer beim alten Pfarrhaus eigentlich aufgebrochen werden für die Treppe in den Pfarrgarten? Steht diese nicht unter Denkmalschutz?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Der betreffende Abschnitt der Stadtmauer steht nicht unter Denkmalschutz. Deshalb ist es grundsätzlich möglich, dort eine Öffnung für die geplante Treppenanlage zu schaffen. Die Maßnahme wurde im Vorfeld geprüft und mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt.

Jürgen Tochtermann: Wer bezahlt den Umbau für das Café im alten Pfarrhaus und wer betreibt das Café?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Aktuell steht noch nicht fest, ob im alten Pfarrhaus tatsächlich ein Café entstehen wird. Daher können zum jetzigen Zeitpunkt weder Aussagen zu möglichen Umbaukosten noch zu einem späteren Betreiber getroffen werden. Sobald hierzu konkrete Planungen vorliegen, werden diese selbstverständlich öffentlich kommuniziert. 

Sabine Felkl: Sind auf der Landesgartenschau Hunde erlaubt?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Ja, Hunde sind auf dem Gelände der Landesgartenschau willkommen.

Armin Hawlicek: Warum wurde bei den ganzen Konzepten nicht so etwas banales wie eine Minigolfanlage mit aufgenommen?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Im Rahmen der Planungen wurden zahlreiche Freizeit- und Bewegungsangebote berücksichtigt – von Kletter- und Spielmöglichkeiten bis hin zu Sportflächen wie  Beachvolley-, Fußball- und Basketballplätzen. Bei einer Minigolfanlage stellt sich jedoch die besondere Herausforderung, dass sie dauerhaft betrieben und gepflegt werden muss. Dafür wäre ein entsprechender Betreiber notwendig. 

Aus diesem Grund wurde eine Minigolfanlage bisher nicht in die Planungen aufgenommen. Eine Umsetzung kann gegebenenfalls nach der Landesgartenschau nach Vorliegen eines Betreiberkonzeptes erfolgen.  

Corinna Adams: Werden die Donauwörther Einwohner zum Veranstaltungszeitpunkt der Landesgartenschau 2028 die komplette Infrastruktur in Donauwörth kostenfrei nutzen können?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Die Eintrittskarte wird lediglich für die Bereiche benötigt, die während der Landesgartenschau als Veranstaltungsfläche ausgewiesen und entsprechend eingezäunt sind. Niemand muss eine Eintrittskarte erwerben, um seine Wohnung, seinen Arbeitsplatz oder wichtige Einrichtungen des täglichen Lebens zu erreichen.

Anonym: Ist es korrekt, dass Anwohner aus der Parkstadt ein Tagesticket kaufen müssen, wenn sie über die neue Fahrradbrücke müssen, damit sie z.B. zur Arbeit können?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Die neue Geh- und Radwegbrücke ist Teil des Landesgartenschaugeländes. Für deren Nutzung während des Veranstaltungszeitraums ist deshalb eine gültige Eintrittskarte erforderlich. Künftig wird die bestehende Geh- und Radwegbrücke südlich beim Spachet erhalten bleiben. Diese gehört nicht zum Veranstaltungsgelände der Landesgartenschau und kann weiterhin frei genutzt werden. Wer die bestehende Brücke für seinen täglichen Arbeitsweg nutzt, benötigt also keine Eintrittskarte.

Martina: Werden in der Dauerkarte auch Veranstaltungen enthalten sein?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Ja. Mit der Dauerkarte können Besucherinnen und Besucher nicht nur das Gelände der Landesgartenschau beliebig oft besuchen, sondern auch sämtliche Veranstaltungen auf dem Ausstellungsgelände erleben. Dazu gehören beispielsweise Konzerte, Vorträge, Mitmachangebote und viele weitere Programmpunkte. 

Lea Rieß: Gibt es die Möglichkeit sich einzubringen, z.B. als Floristin?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Sehr gerne. Die Landesgartenschau lebt vom Engagement der Gesellschaft. Wer sich ehrenamtlich einbringen, Veranstaltungen unterstützen oder eine Patenschaft übernehmen möchte, kann sich jederzeit bei uns melden. 

Auch Menschen mit fachlichem Hintergrund – beispielsweise aus den Bereichen Floristik, Gartenbau, Kultur oder Vereinsarbeit – sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und  ihr Wissen einzubringen. Interessierte können sich per E-Mail an info@donauwoerth2028.de wenden. 

Anna Lisa: Wird alles rechtzeitig fertig?

Landesgartenschau Donauwörth GmbH: Weiterhin ist die Zeit eine der größten Herausforderungen – für das ganze Team der LGS. Donauwörth hat sich damals recht spontan entschieden, Stadt für die Landesgartenschau zu werden. Das heißt wir müssen in deutlich kürzerer Zeit alles planen, als es im Vergleich Landesgartenschauen in anderen Städten müssen. Diese Herausforderung werden wir meistern. Die einzelnen Maßnahmen werden sorgfältig koordiniert und aufeinander abgestimmt. (dra)

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