Bayerische Landesstiftung

Über 100.000 Euro an Fördergeldern für Projekte im Donau-Ries

2018 wurde Dr. Fabian Mehring in den Landtag gewählt. Nun soll er am 07. November als Digitalminister vereidigt werden. Bild: Andreas Gebert
Die Bayerische Landesstiftung hat wichtige Förderentscheidungen für Nordschwaben getroffen. Der Großteil der Fördergelder geht in das Donau-Ries. Hier werden fünf Projekte unterstützt.

Die Bayerische Landesstiftung hat in ihrer aktuellen Sitzung erneut wichtige Förderentscheidungen für Nordschwaben getroffen. Wie Staatsminister Dr. Fabian Mehring mitteilt, profitieren Projekte in den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen und der Stadt Augsburg von Zuschüssen in Höhe von 167.100 Euro.

„Mit den Fördermitteln leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, bedeutende Bau- und Kulturdenkmäler in unserer Heimat zu erhalten und zugleich das kulturelle Leben vor Ort zu stärken“, betont Mehring.

Folgende Projekte wurden im Landkreis Donau-Ries berücksichtigt:

  • 58.500 Euro für den Neubau einer Ausstellungs- und Depothalle des Eisenbahnmuseums in Nördlingen.
  • 30.500 Euro für die Gesamtsanierung eines Anwesens in der Bräugasse in Nördlingen.
  • 8.000 Euro für die statische Sanierung der Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Druisheim (Gemeinde Mertingen).
  • 4.700 Euro für die Sicherung der Friedhofsmauer an der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Marktoffingen.
  • 1.400 Euro für die Sanierung der Stadtmauer im Bereich der Heilig-Kreuz-Straße in Donauwörth.
  • Gesamtbetrag an Fördergeldern für das Donau-Ries: 103.100 Euro

„Ob historische Kirchen, ortsbildprägende Gebäude oder kulturelle Einrichtungen – sie alle erzählen die Geschichte unserer Heimat und prägen das Gesicht unserer Städte und Gemeinden. Deshalb ist jeder investierte Euro in ihren Erhalt gut angelegtes Geld“, so Mehring.

Auch für den Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler ist die Förderung ein wichtiges Zeichen: „Ob kleine Dorfkapelle oder großes Eisenbahnmuseum – diese Förderungen zeigen, dass die Landesstiftung die ganze historische Vielfalt unserer Region im Blick hat." Zumal hinter jeden dieser Projekte viel Engagement und Herzblut stecke, wie Wolfgang Fackler betonte. „Umso schöner, dass dieser Einsatz nun eine solide finanzielle Unterstützung bekommt."

Vergabe des Umweltpreises der Bayerischen Landesstiftung 2026

Die Jury würdigte insbesondere die gelungene Verbindung von wissenschaftlicher Vermittlung, Umweltbildung und praktischem Klimaschutz sowie die bayernweite Übertragbarkeit des Konzepts. „Gerade Projekte wie ‚Moor To Go‘ zeigen, dass Klimaschutz dort besonders erfolgreich ist, wo Wissen verständlich vermittelt und Menschen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen begeistert werden. Solche innovativen Ideen stärken das Umweltbewusstsein weit über die Region hinaus“, erklärt Mehring. (dra)